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Harte Prüfung für Boxerin Goda Dailydaite

04.09.2012 | 18:10 Uhr
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Harte Prüfung für Boxerin Goda Dailydaite
Bestens vorbereitet auf den WM-Kampf: Goda Dailydaite..Foto: Ralf Rottmann

Dortmund.   Am 29. September will die Boxerin in Westfalenhalle ihren WM-Titel verteidigen

Natürlich mussten die Helden von einst herhalten, als es um die große Box-Tradition der Westfalenhalle ging. Max Schmeling, Heinz Neuhaus, Sven Ottke, Henry Maske und natürlich auch Waldimir Klitschko. Sie alle haben glorreiche Fights in der Westfalenhalle abgeliefert, Box-Geschichte geschrieben. Und das will auch die Dortmunderin Goda Dailydaite, die am 29. September antritt, um ihre WIBF- und WBF-Titel im Federgewicht zu verteidigen. Gegnerin ist die Bosnierin Irma Balijagic Adler, eine ehemalige Weltmeisterin. Gekämpft wird über zehn Runden.

Dass der Vergleich mit den männlichen Protagonisten des Box-Sports etwas hinkt, wissen natürlich auch die Veranstalter mit Patrick Arens und Sven Stute an der Spitze, die den Boxabend mit sieben Kämpfen als „Nacht der Weltmeister“ vermarkten. Gekämpft wird in der Westfalenhalle 3 A, die eine maximale Kapazität von 1400 Sitzplätzen aufweist. „Wir hoffen natürlich auf eine gut gefüllte Halle, das wäre eine großartige Atmosphäre“, gab sich Sven Stute zuverzichtlich. Die Hoffnung auf eine gute Kulisse ist durchaus berechtigt, kamen zum Kampf von Dailydaite gegen die eher unbekannte Arleta Krausova doch 800 Fans in die Eishalle Wischlingen.

„Nach dem großen Interesse in Wischlingen haben wir es gewagt in die Westfalenhalle zu gehen. Wir haben sofort zugegriffen, als das Angebot kam. Jetzt müssen die Leute nur kommen, die immer sagen, in Dortmund sei nichts los“, hielt Patrick Arens mit seiner Erwartungshaltung nicht zurück.

Foto: privat

Für Goda Dailydaite ist die freiwillige Titelverteidigung gegen Irma Balijagic Adler der vorläufige Höhepunkt ihrer Box-Karriere. „Irma ist mit ihren 1,76 m etwas größer als ich, daher hat sie natürlich auch Längenvorteile“, meinte die 27-Jährige, die nochmals die Qualitäten ihrer Gegnerin unterstrich. „Sie hat 14 Kämpfe bestritten, davon zwölf gewonnen. Eine Niederlage war gegen Dreifach-Weltmeisterin Ramona Kühn.“

Womit klar ist: Irma Balijagic Adler ist alles andere als eine sogenannte Aufbau-Gegnerin. Dailydaite und ihr Trainer Thorsten Brück bleiben ihrer Linie treu und treten nur gegen Boxerinnen an, die auch ein gewisses Format haben. „Wir gucken nicht nach schwachen Gegnerinnen“, so Brück. Die Bosnierin steht in der Rangliste des Verbandes WIBF auf Rang vier. „Da treffen zwei ausgezeichnete Boxerinnen aufeinander“, urteilte Brück, der sein Schützling in den vergangenen Wochen reichlich Dampf gemacht hat: „Konditionell ist Goda absolut fit. Sie ist so stark wie noch nie.“

Gute dreieinhalb Wochen sind es noch bis zum Kampfabend. Die Kondition stimmt, um über zehn Runden zu gehen. Jetzt soll noch der Feinschliff kommen. „Die heiße Phase beginnt ab sofort“, sagte Goda Dailydaite, die in den kommenden zwei Wochen noch 60 bis 70 Runden im Sparring absolvieren will. Wie professionell die Dortmunderin vorgeht, beweist die Auswahl der Sparringspartner. Selbst Weltmeisterin Christina Hammer stellte sich zur Verfügung. Und die ist noch ein bisschen größer als Irma Balijagic Adler.

Info: Ab 30 Euro geht es los bei der Nacht der Weltmeister

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Fans feiern Goda Dailydaite

Starke Vorstellung von Goda Dailydaite, die sich durch einen Punktsieg über die Tschechin Arleta Krausova den Weltmeistertitel im Federgewicht holte....

1.400 Sitzplätze stehen in der Westfalenhalle 3 zur Verfügung. Die Preiskategorien sind recht übersichtlich. Es gibt Tickets für 30 und 50 Euro (jeweils im Vorverkauf). An der Abendkasse kosten die Karten 40 und 60 Euro.

 

Dazu gibt es VIP-Tickets für 130 Euro. Das besondere dabei: Das abgetrennte VIP-Areal befindet sich direkt an einer Seite des Box-Rings, ist aber so konzipiert, dass die Fans während des Kampfes Essen und Trinken können, ohne etwas vom Kampf zu verpassen.

Unterstützt wird die „Nacht der Weltmeister“ von der DSW 21, der Fluggesellschaft Wizz Air, dem Skoda SBB Autohaus, Brinkhoff’s No. 1 und Benlee.

Peter Kehl

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