Hallenwettbewerb bleibt eine Lüner Angelegenheit

Die Lüner Fußball-Hallenstadtmeisterschaften werden kräftig umgekrempelt sie bleiben aber eine reine Lüner Angelegenheit. Eine Neuerung ist unter anderem ein Qualifikationsturnier für zweite Mannschaften. Das ist das Ergebnis der Sitzung der Fachschaft Fußball am Dienstagabend im Vereinsheim des TuS Niederaden.

Niederaden.. Allen voran die Landesligisten Lüner SV und BV Brambauer-Lünen hatten bei der vorangegangenen Sitzung Alarm geschlagen. Sie sahen eine nachlassende Attraktivität der Lüner Titelkämpfe - und eine nicht mehr passende Verteilung der Preis- und Eintrittsgelder.

Vertreter des BVB, des LSV, des TuS Niederaden und von Westfalia Wethmar bildeten daraufhin mit dem Fachschaftsvorsitzendem Karl-Heinz Schulze einen Arbeitskreis. Die Ergebnisse wurden am Dienstag präsentiert - und einstimmig beschlossen. Was nicht überraschte, da außer den an der Arbeitsgruppe beteiligten Klubs nur Vertreter des SV Preußen in Niederaden erschienen waren.

Sicher ist: Eine offene Stadtmeisterschaft wird es vorerst nicht geben. Auch nicht, wenn sich von den zehn verbliebenen Vereinen weitere Klubs wie die SG Gahmen oder der FC Brambauer 2012 - wie von Schulze befürchtet - zur neuen Saison abmelden sollten. Viel mehr rücken jetzt die Reservemannschaften in den Fokus.

So wird der TuS Niederaden im Dezember ein Qualifikationsturnier für zweite Mannschaften ausrichten. Die beiden Finalisten schaffen den Sprung zu den Stadtmeisterschaften in der Rundsporthalle. "Das sollte Anreiz genug sein", sagte Niederadens Vorsitzender Sascha Holz. So werden die Lüner Titelkämpfe mit maximal zwölf, mindestens aber mit zehn Mannschaften ausgetragen.

Termine
Die Vorrunde soll am Sonntag, 27. Dezember, ausgetragen werden. Die Endrunde am Samstag, 2. Januar 2016. Die Finalspiele der Junioren steigen am Sonntag, 3. Januar 2016 - ebenfalls in der Rundsporthalle.

Die Senioren- und Jugendwettbewerbe werden künftig von ein und demselben Verein ausgerichtet. "So fahren wir den logistischen Aufwand runter", sagte Schulze. Bei der nächsten Sitzung wird auf Vorschlag des zweiten LSV-Vorsitzenden Peter Marx ausgelost, welcher Klub mit der Ausrichtung startet.

Auch finanziell gibt es Veränderungen. So werden die Eintrittsgelder des Finaltages künftig nur noch unter den sechs Finalteilnehmern aufgeteilt. Die des Vorrundentages gehen an alle teilnehmenden Vereine. An den Preisgeldern wird das Jugend- und Frauen-Feld mit jeweils 25 Prozent beteiligt. 500 Euro spendet die Fachschaft weiter an die Organisation "Kinderfreundliches Lünen". Das restliche Geld soll ab sofort nur noch unter den vier besten Mannschaften aufgeteilt werden.