Gregor Kreul holt den Titel im Teamwettbewerb

Ein Wochenende lang waren alle Augen im Lager des Kanu- und Surfvereins Schwerte (KVS) nach Hohenlimburg gerichtet. Dort fuhren nämlich 20 Starter aus Schwerte um die Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften mit. Und einer hat es geschafft. Gregor Kreul darf sich Deutscher Meister nennen.

Schwerte.. Gregor Kreul holte in einer Renngemeinschaft mit Sören Loos aus Hilden und Malte Horn aus Dormagen im Teamwettbewerb im Canadier (C1) den ersten Platz. Und auch am zweiten Treppchenplatz für das KVS-Team war Kreul beteiligt, zusammen mit David Lorenzen belegte er im Canadier-Zweier (C2) den dritten Platz.

KVS-Trainerin Andrea Adrian spricht von "erwartungsgemäß" verlaufenen Meisterschaften, haderte jedoch mit dem Abschneiden ihrer Schützlinge in den Finalrunden. Von Enttäuschung zu sprechen, wäre ob des Gesamtergebnisses vermessen, "dennoch hätte es in dem einen oder anderen Finale glücklicher laufen können".

Denn sowohl Zoe Jakob im C1 der weiblichen Jugend als auch Maximilian Lange im Kajak-Einer (K1) der männlichen Jugend konnten ihre zweiten Plätze aus den Halbfinals nicht bestätigen. Jakob wurde Fünfte, Lange beendete das Rennen auf dem neunten Platz - kein Grund zu ausgiebiger Trauer, dennoch ärgerlich.

Eine positive Überraschung war die Schülerin Jannemien Panzlaff, die im C1 nur vier Plätze hinter ihrer Teamkollegin landete. Generell ist Adrian von der Leistung ihrer jüngsten Starter sehr angetan: "Die Schüler haben sich hier gut verkauft. Man muss bedenken, dass die Konkurrenten teilweise bis zu drei Jahre älter sind als sie."

Und auch für Kreul lief es im Einzelwettbewerb etwas unglücklich. Im C1 der Junioren im Halbfinale auf Platz vier eingelaufen, machte man sich auch hier Hoffnungen auf eine Einzelmedaille. Zu viele Fehler und die damit verbundenen Strafsekunden bedeuteten dann Platz fünf.

Kurios waren auch die Schwerter Platzierungen im K1-Wettbewerb der männlichen Jugend nach der Vorrunde. Die Plätze 41 bis 43 bekleideten die KVS-Fahrer Torben Hallwas, Patrick Raab und Ben Trost - zur Teilnahme am Halbfinale berechtigte aber erst der 40. Platz. Hallwas fehlte am Ende eine Hundertstelsekunde zum Einzug in die nächste Runde.

Insgesamt zieht Adrian ein positives Fazit, sie sei zufrieden mit dem Abschneiden ihrer Schützlinge.