Gemischte Gefühle beim LSV und VfL

Mit "gemischten Gefühlen" blickt Alexander Rehagel, zweiter Vorsitzender der LSV-Handballer, den geplanten Veränderungen in der Ligenstruktur des Handball-Verbands Westfalen entgegen. "Wir Vereine können daran ja sowieso wenig ändern", sagt er. Beim VfL Brambauer hält man einen Kreiswechsel für möglich.

Lünen.. Auf die Funktionäre auf Kreisebene sieht Rehagel Mehraufgaben zukommen. "Und auch auf die Vereine.Es werden wieder mehr Schiedsrichter benötigt, um alle Spiele auf Kreisebene besetzen zu können." Es gelte abzuwarten, "ob die Veränderungen tatsächlich Früchte tragen werden".

Rehagel weiß, dass es für die Klubs auch um Etikette geht: "Natürlich sagen die Vereine gerne, dass sie in der Bezirksliga spielen. Eine Hellweg-Kreisliga klingt womöglich weniger attraktiv."

Das einfachste Rezept, den Veränderungen zu entgehen, wäre der Aufstieg in die Landesliga. Spätestens in der Saison 2015/2016. Aktuell sind die Rot-Weißen Vierter der Bezirksliga-Staffel 5.

Beste Karten auf den Aufstieg hat auch der VfL Brambauer als Tabellendritter der Bezirksliga. Die strukturellen Veränderungen seien auf sportlicher Ebene beim VfL noch kein großes Thema gewesen, verrät Herren-Coach Ingo Nagel.

Sicher sei aber: "In den Strukturen muss etwas passieren. Die 4. Kreisklasse gibt es schon nicht mehr im Kreis Hellweg. Und auch in der 3. Kreisklasse spielen nur noch 13 Mannschaften." Die Kräfte zu bündeln, bezeichnet Nagel als "die logische Konsequenz".

Attraktiver als die aktuelle Bezirksliga werde eine mögliche Hellweg-Liga für den VfL aber nicht unbedingt: "Da spielt es ja auch eine Rolle, wo im Kreis der Verein geografisch liegt. Da wäre für uns sicher auch der Kreis Dortmund oder Kreis Industrie eine eine attraktive Option", sagt Nagel.

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