Fußball-Regelkunde: Mütze und Handschuhe sind erlaubt

Der Winter kommt. Bei den nun merklich sinkenden Temperaturen kommt demnächst sicherlich wärmende Unterziehkleidung in Betracht. Die Regel 4 (Ausrüstung der Spieler) befasst sich auch mit diesem Thema. In Zusammenarbeit mit dem Kreisschiedsrichterausschuss des Fußballkreises Lüdinghausen klären wir auf: Mütze und Handschuhe sind erlaubt.

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Grundsätzlich muss die Grundausrüstung - also Trikot, Hose und Stutzen - noch klar zu erkennen sein. Unterziehhosen (Radlerhosen oder lange Unterhosen) müssen die gleiche Farbe wie die Hose haben.

Gleiche Farbe

Das Spielen in langen Hosen ist erlaubt. Es muss dann allerdings die ganze Mannschaft in den gleichen Hosen spielen. Auch in diesen Fällen gehören Stutzen zu der Grundausrüstung und müssen getragen werden.

Werden Unterleibchen getragen, zum Beispiel unter einem kurzärmligen Trikot, müssen die Ärmel die gleiche Hauptfarbe wie das Trikot haben.


Mütze und Handschuhe werden in der Regel nicht erwähnt. Somit sind diese zugelassen, sofern sie keine Gefährdung für den Akteur und für den Gegenspieler darstellen.

Der Schiedsrichter kontrolliert vor Spielbeginn die Ausrüstungsgegenstände der Spieler. Mängel lässt er vor dem Spiel beseitigen.

Ausrüstung korrigieren

Stellt der Schiedsrichter einen Mangel erst während des Spiels fest - wird zum Beispiel eine Radlerhose erst während des Spiels sichtbar - schickt der Schiedsrichter den Spieler vom Feld und lässt ihn seine Ausrüstung korrigieren.

Der betroffene Spieler darf erst in einer Spielunterbrechung das Spielfeld betreten, nachdem der Schiedsrichter die Ausrüstung erneut kontrolliert hat.
UnserExperte
Mirko Deichsel ist Schiedsrichterlehrwartim Fußballkreis Lüdinghausen. Er erklärt einmal pro Wochestrittige Szenen und erläutert knifflige Regelfragen.