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Für Marten könnte Drei-Jahres-Plan in Erfüllung gehen

27.04.2010 | 18:26 Uhr
Für Marten könnte Drei-Jahres-Plan in Erfüllung gehen

Für Arminia Marten hat sich das Tor zur Landesliga am vergangenen Wochenende ganz weit geöffnet. 8:1 gewann das Team bei TuRa Rüdinghausen und profitierte gleichzeitig von den Patzern der Konkurrenz. So konnten die Martener ihren Vorsprung an der Spitze auf fünf Punkte ausbauen.

Damit zeichnet sich das erfolgreiche Ende eines Weges ab, der vor drei Jahren mit einem Drei-Jahres-Plan begann und an dessen Ende der Aufstieg in die Landesliga stehen sollte.

Trainer Michael Griehsbach erinnert sich, dass im Sommer 2007 nach dem knapp verpassten Landesligaaufstieg und dem damit verbundenen Abgang vieler Leistungsträger ein totaler Neuaufbau gestartet werden musste. Gemeinsam mit Jürgen Litzmanski mussten viele neue Spieler zu einer Einheit geformt werden. Das gelang dem Trainergespann relativ schnell. Platz vier war eigentlich mehr, als man in diesem ersten Sondierungsjahr erwarten durfte. Im zweiten Jahr landete die Mannschaft hinter dem FC Brünninghausen schon auf dem zweiten Rang.

Sicherlich hatte die sportliche Leitung ein glückliches Händchen bei der Verpflichtung von Spielern. Alle punktuellen Verstärkungen schlugen ein. Dabei erwiesen sich die Verpflichtungen der A-Jugendlichen Florian Gondrum und Björn Dollar (beide vom TuS Eving) als wahre Glücksgriffe. Das gilt auch für Heiko Linsmeier, Marco Paultyn, Stefan Schulze oder Torjäger Thomas Fojcik, der bereits 17 Treffer erzielte. Überhaupt verdienen die insgesamt erzielten 96 Martener Tore in 27 Spielen Hochachtung und auch die 17 Gegentore sind einsame Spitze in den überkreislichen Ligen.

„Wir ernten jetzt die Früchte unserer dreijährigen intensiven Arbeit", freuen sich die Trainer Michael Griehsbach und Jürgen Litzmanski, die ihr Team auch für die Landesliga gut aufgestellt sehen. Zwar werden mit Thorsten Nilkowski, Sascha Bogdanowicz, Adam Schlosarek, Ceyhan Payir und Michael Brockmann fünf Spieler den Verein verlassen, doch adäquater Ersatz wird hinzu kommen. Als erster Akteur wurde Veli Pehlivan vom FC Brünninghasuen verpflichtet. „Wir werden wieder jede Position doppelt besetzt haben", verspricht Michael Griehsbach.

Nicht nur sportlich sind die Arminen bestens gerüstet. Auch wirtschaftlich kann der Klub der Landesliga getrost entgegen sehen. „Wir haben uns auch im Umfeld entsprechend entwickelt und die Grundlagen geschaffen. In Kürze werden wir auch mit dem Bau eines Vereinsheims am Sportplatz beginnen", so der 2. Vorsitzende Dirk Schreiber. Jetzt gilt es für die Blau-Weißen aber erst einmal, auch die letzten fünf Partien erfolgreich zu bestreiten. Zwei Auswärtsspiele (Datteln und Merklinde) und drei Heimpartien (Kirchhörde, Waltrop und Lütgendortmund) stehen an. Und dann können am 30. Mai um 16.45 Uhr die Sektkorken knallen.

Jürgen Klippert

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