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Forsche Qualifikanten

24.07.2012 | 21:35 Uhr
Forsche Qualifikanten
Maximilian Dinslaken.

Maximilian Dinslaken war der Erste. Der Ball, den er sich nach genau 94 Minuten Spielzeit aus allertiefster Bedrängnis herausgeschraubt hatte und der zu einem Passierball allererster Güte wurde, war nicht nur der letzte der Partie gegen Tim Nekic. Es war der Schlag zum 6:4, 6:2-Sieg. Für den Qualifikanten Dinslaken war es der vierte Erfolg im vierten Spiel. Am Sonntag hatte er zwei Matches gewonnen, am Montag das Qualifikationsendspiel und gestern eben das Erstrundenmatch gegen Nekic. Für den wiederum war das Abenteuer Apano-Cup am ersten Tag gleich wieder beendet. Immerhin tritt er ja noch im Doppel an.

Dinslaken war nicht der einzige Qualifikant, der seine Erfolgsserie aus der Vorrunde im Hauptfeld einfach fortsetzte. Die größte Überraschung gelang dem für den TC Amberg in der Bundesliga spielenden Sebastian Wagner. Er warf in der ersten Runde den Mexikaner Miguel-Angel Reyes-Varela, die Nummer vier der Setzliste, aus dem Turnier. Den ersten Satz gewann Wagner 6:3, den zweiten entschied er im Tiebreak für sich. Und mit dem Niederländer Yannick Ebbinghaus schaffte ein weiterer Qualifikant den Sprung in die zweite Runde. Er besiegte den Franzosen Davy Sum ebenfalls in zwei Sätzen (6:4, 6:3). Sum war als Nummer sechs beim Apano-Cup gesetzt.

Sieg nach vier Stunden

Ein weiterer Qualifikant bot am gestrigen Abend zwar lange Gegenwehr, die große Überraschung schafft Yan Sabanin aber nicht. Der Spieler des DTK Rot-Weiß musste sich dem Turnierfavoriten Jan-Lennard Struff geschlagen geben: 6:3, 7:5 hieß es für den Turnierfavoriten am Ende. Knapp eineinhalb Stunden dauerte die Partie, in der Struff im ersten Satz ein Break zum 4:2 langte, im zweiten gelang ihm das entscheidende Break beim Stande von 5:5.

Das Duell von Struff gegen Sabanin war das „Spiel des Tages“ auf der Anlage an der Johannes Gronowski-Straße und fing mit reichlich Verspätung an. Zuvor hatten sich die Herren Pascal Meis und Florian Barth nicht voneinander trennen können. Meis’ 7:6, 6:7, 6:3-Erfolg hatte nicht weniger als vier Stunden gedauert.

Timm Becker

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2012-07-24 21:35
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