Florian Schweter lässt sich die Meisterschaft nicht nehmen
07.09.2009 | 19:05 Uhr 2009-09-07T19:05:00+0200
Radsportler Florian Schweter hat die 37. Auflage der Internationalen Meisterschaft von Dortmund um den Preis der Sparkasse gewonnen.
Manchmal kann eine kurze Auszeit auch ganz positiv sein. Am Samstag hatte sich Florian Schweter noch krankheitsbedingt beim Rad-Championat in Brackel abgemeldet. 24 Stunden später bei der Internationalen Meisterschaft von Dortmund stand der Radsportler aus Hürtgenwald ganz oben auf dem Treppchen (wir berichteten). Schweter hatte sowohl das Kriterium als auch das abschließende Derny-Rennen gewonnen. „Eine ganz souverän Leistung”, kommentierte Hombruchs Vorsitzender Andreas Schulz.
Überhaupt stand das letzte Dortmunder Straßenrennen der Saison 2009 unter einem glücklichen Stern. Das Wetter habe mitgespielt, dadurch seien die Rennen unheimlich schnell gewesen, so Andreas Schulz. Und noch etwas erwies sich als gelungen: Die Kombination aus Hombrucher Straßenfest und Radsport klappte ausgezeichnet. „Die Resonanz”, so Schulz, „war klar besser als im Vorjahr.” Es brummte also richtig auf der Harkortstraße, auch der Hauptsponsor, die Sparkasse Dortmund, zeigte sich zufrieden. Angesichts des guten Zuschauerbesuchs wollten sich die Sportler natürlich nicht lumpen lassen und legten sich mächtig ins Zeug. Das 60 km lange Kriterium legten die Akteure in 1:19:21 Std. zurück. Hier hatte sich souverän Florian Schweter vor dem Bremer Vladi Riha durchgesetzt. Platz drei ging an Benjamin Sydlik aus Wuppertal, Rang vier an Schweter Teamkamerad Leon Schachtner.
Im Derny-Rennen bestimmte Schachtner lange Zeit das Geschehen. Hinter Schrittmacher Andre Dippel setzte er sich in den ersten vier Wertungen gegen Schweter (Schrittmacher Torsten Rellensmann) durch. In der Schlusswertung aber hielt sich Schweter schadlos, riskierte bei hohem Tempo mehr als normal und holte sich damit zehn Punkte auf einen Schlag. Eine kluge Taktik, die den Gesamtsieg vor Schachtner und Riha brachte. Platz elf ging an den RSV Nord-Fahrer Tim Gebauer.
Aus Hombrucher Sicht erwähnenswert der dritte Platz von Andre Laudanski in der U19. Rang zwei ging hier an Timo Niesing vom RSV Nord. Platz sechs und sieben sicherten sich Niklas Magull (RV Sturmvogel) und Florian Fischer (Hombruch), während in der C-Klasse der Hombrucher Daniel Hartmann auf Platz acht landete.
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