Feldspieler Fröse bester Torwart der Finalrunde
15.01.2012 | 20:09 Uhr 2012-01-15T20:09:00+0100
Den Torjägerpokal der Kronen-Brauerei sicherte sich mit deutlichem Vorsprung Veli Pehlivan. Mit seinen beiden Treffern in der Endrunde erhöhte der Martener sein Torkonto auf 17.
„Mein Dank gilt der ganzen Mannschaft, ohne meine Mitspieler hätte ich die vielen Tore nicht erzielt“, freute sich der 27-jährige Stürmer. Seine 17 Treffer sind die höchste Quote seit elf Jahren. „Ich bin besonders stolz darauf, ein Tor mehr erzielt zu haben als Hannes Wolf, der 2007 und 2009 mit jeweils 16 Treffern vorne gelegen hatte“, war Pehlivan überglücklich.
Auf dem Feld in der Hinrunde lief es nicht so gut, da war der Stürmer, der nur zweimal erfolgreich. „Wir wollen als Mannschaft die Euphorie aus der Halle mitnehmen, um im Abstiegskampf zu bestehen“, ergänzt der Torjäger. Als persönliches Ziel hat er sich eine zweistellige Trefferzahl vorgenommen. „Bei unseren Fans möchte ich mich auch für die lautstarke Unterstützung bedanken, leider sind unsere tollen Zuschauer für ihr Engagement nicht mit einem Sonderpreis belohnt worden“, bedauerte der Torschützenkönig.
Mit Christian Fröse wurde erstmals ein Feldspieler, der lediglich im Tor aushalf, von der Jury zum besten Torhüter des Turniers gewählt. Lohn war ein 150 Euro-Gutschein von Team Sport Philipp und der WR-Pokal. Der 30-jährige, der seit sieben Jahren für Wickede, spielt, kam eher zufällig ins Tor. „Torhüter und Ersatzbank sind die Positionen, die ich gar nicht mag“, erklärte er mit einem Augenzwinkern.
Beim Turnier in Heeren Ende 2011 stand Fröse erstmals im Tor. Als der etatmäßige Torhüter Daniel Limberg in der Zwischenrunde mit einem Achillessehnenriss ausfiel, wurde der Mittelfeldspieler von Alex Gocke erneut zwischen die Pfosten beordert. „Ich hatte Alex am Donnerstag per SMS gebeten, mich nicht im Tor zu nominieren, damit wir den zweiten Tag erreichen“, fuhr Fröse fort. Aber Wickedes Trainer stellte ihn trotzdem ins Tor und legte damit den Grundstein zum Erfolg. Die Gegner scheiterten reihenweise am glänzend reagierenden Keeper, der zudem den Spielaufbau lenkte.
„Wir widmen den Sieg Daniel Limberg, sein Ausfall ist eine Katastrophe“, dachte Fröse, der in wenigen Wochen Vater wird, in der Stunde des Triumphes an den verletzten Stammkeeper.
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