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Eving läuft Doppelpack vergeblich hinterher

20.05.2012 | 18:32 Uhr
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Eving läuft Doppelpack vergeblich hinterher
Christian Werner (rechts) verkürzte für Eving auf 1:2, doch zu mehr reichte es für die Platzherren nicht.

Beim TuS Eving ist die Luft raus. Auch wenn man nach der Pause alles versuchte, um den 0:2-Rückstand umzudrehen, gab es gegen den TuS Hordel eine 1:2-Niederlage, die verdient war, wie auch Daniel Rios nach dem Schlusspfiff ehrlich zugab.

Ausschlaggebend für die Niederlage war die erste Halbzeit. Für die Gäste ging es noch um viel, denn sie benötigen noch jeden Punkt für den Aufstieg. Trainer Rios wollte taktisch einiges anderes ausprobieren und ließ zunächst Sascha Rammel und Emre Konya auf der Bank Platz nehmen. Die Initiative übernahmen sofort die Hordeler. Nach einer Viertelstunde foulte Sebastian Homann Gästespieler Patrick Rudolph. Den fälligen Strafstoß parierte Sascha Piontek, was den Konkurrenten zu noch mehr Offensivdrang veranlasste. Ein Doppelpack innerhalb von drei Minuten brachte die Vorentscheidung.

Neue Hoffnung nach Werners Anschlusstreffer

Nach zwei jeweils ganz sehenswert herausgespielten Toren mit Direktkombinationen über mehrere Stationen erzielte Dawid Ginczek beide Treffer. Bei diesen Aktionen sah die TuS-Abwehr gar nicht gut aus, weil sie nur tatenlos zusah (28./31.).

Nach dem Wechsel kam für Defensivspieler Hohmann der offeniver spielende Rammel und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Der Anschlusstreffer resultierte aus einem Glückstreffer, weil Rammel bei seinem Freistoß, der weit am Tor vorbei geflogen wäre, glücklich Mannschaftkollege Christian Werner anschoss, der den Ball unhaltbar abfälschte (63.).

In der Folgezeit hatte Eving wesentlich mehr Spielanteile, auch durch die frisch eingewechselten Emre Konya und Dino Suljakovic, doch klare Tormöglichkeiten wurden nicht herausgespielt. Die lange Verletzungspause war Stürmer Karim Bouzerda nach einer starken ersten Halbzeit nach dem Wechsel deutlich anzumerken. Auch nach der roten Karte für Gästespieler Marvin Sell (86.) wollte der Ausgleich nicht mehr gelingen.

Daniel Rios kritisierte nach dem Spiel das Defensivverhalten vor der Pause: „Die Vorgaben wurden nicht umgesetzt.“

Helmut Baldhoff

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Dortmund