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Eving erkämpft Gruppensieg schwer

30.12.2012 | 19:02 Uhr
Eving erkämpft Gruppensieg schwer
Die Evinger Nino Saka (links) und Sebastian Hohmann beim mühevollen 7:5-Erfolg gegen SuS Derne.Foto: Bodo Goeke

Eigentlich kam am Ende alles so, wie man es erwarten durfte. Mit dem TuS Eving-Lindenhorst und Alemannia Scharnhorst schafften die ranghöchsten Klubs als Gruppensieger zusammen mit dem VfL Kemminghausen den Einzug in die Zwischenrunde. Doch ein Spaziergang war das für die beiden Gruppenköpfe ganz und gar nicht.

Schon in der ersten Partie hatte Alemannia Scharnhorst gegen den bestens eingestellten B-Ligisten FC Merkur einige Probleme, ehe der 3:2-Erfolg unter Dach und Fach gebracht war. Die „Nördlichen“ hatten nämlich mit Hakan Tasli, Maik Baaske und Spielertrainer Marcel Brüning drei hallenerfahrene Routiniers in ihren Reihen, die das Team gekonnt führten. Das zeigte sich zuvor schon beim deutlichen 6:0-Erfolg gegen den A-Ligisten SC Dortmund 97/08.Die Scharnhorster waren letztlich kaltschnäuziger und lagen bis kurz vor Schluss mit 3:1 in Front. Mit dem Anschlusstreffer von Dominik Kaiser wurde es noch einmal spannend. Doch am Ende reichte es für den FC nicht mehr.

Durch einen ungefährdeten 3:0-Erfolg gegen den SC Dortmund sicherten sich die Alemannen schließlich den Gruppensieg, Merkur musste ins Entscheidungsspiel.

In der anderen Gruppe warteten alle gespannt auf den ersten Auftritt des durch Spielerabgänge geschwächten Westfalenligisten TuS Eving-Lindenhorst. Das Spiel gegen SuS Derne wurde zur torreichsten in der Halle Nord. 7:5 für den Westfalenligisten stand es am Ende, wobei sich die Derner heftig wehrten und mit Distanzschüssen Erfolg hatten. Den Evingern behagte die robuste aber keinesfalls unfaire Gangart der Derner überhaupt nicht. Dennoch reichte es am Ende für den klassenhöheren Klub zum Sieg.

Gegen den VfL Kemminghausen, der sein erstes Spiel gegen SuS Derne mit 4:2 gewonnen hatte, gab es für die Evinger ein glückliches 2:2. Glücklich, weil der Ausgleichstreffer zum 2:2 durch Philipp Kasperidus erst in der Schlussminute fiel. Zu diesem Zeitpunkt agierten die Evinger nach einer Roten Karte für Karim Bouasker (Tätlichkeit) in Unterzahl. Der VfL Kemminghausen zeigte wenig Respekt vor dem Gegner und hielt das Spiel weitgehend offen. Erst ab der 16. Minute fielen die Tore.

Im Entscheidungsspiel hatte der FC Merkur gegen den VfL Kemminghausen nichts mehr zuzusetzen und unterlag deutlich mit 1:4. Am Ende wurde der insgesamt gute Eindruck ein wenig getrübt, weil zunächst Hüseyin Balabai wegen einer verbalen Entgleisung und nach Spielschluss auch noch Mike Brzesinska wegen leichter Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter die Rote Karte zu sehen bekamen.

Jürgen Klippert



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