Ergster schaffen den Klassenerhalt souverän

Aufsteigen, etablieren, Klasse halten. 2013, 2014, 2015 - für jedes Jahr hatten sich die Schwimmer der SG Eintracht Ergste ein Ziel gesetzt und es jeweils erreicht. Beim Vorhaben die Klasse zu halten, musste die Eintracht dabei zuletzt auf die ganz jungen Nachwuchskräfte setzen.

Ergste.. Nachdem sie im vorletzten Jahr den Aufstieg in die Südwestfalenliga geschafft hatte und sich 2014 in der höheren Liga etabliert hatte, ging es für die Schwimm-Mannschaft der SG Eintracht Ergste in Dortmund-Aplerbeck darum, die Klasse zu halten. Ein Unterfangen, das gelang - mit dem Abstieg hatten die Ergster nichts zu tun.

Wegen mehrerer Absagen musste das Trainerteam um Johannes Blömer, Marit Blömer und Gaspar Galambos auf die jungen Talente setzen. So war Joy Bruske, in ihrem ersten Wettkampf nach einem halben Jahr Aufenthalt in Kanada, mit 15 Jahren die älteste und Janina Göke sowie Hannah Schulte mit gerade erst zehn Jahren die jüngsten Schwimmerin der SG Eintracht. Die Athleten der gegnerischen Teams waren dagegen eher zwischen 15 und 25 Jahren.

Bei dem Wettbewerb werden insgesamt 16 Einzelstrecken zweimal geschwommen, wobei jeder Schwimmer jede einzelne Strecke nur einmal schwimmen darf. Es ging gegen Mannschaften aus Dortmund, Bochum und dem Sauerland, deren Schwimmer die Ergster aufgrund ihres Alters und Körpergröße teilweise belächelten.

Das änderte aber nichts am souveränen Klassenerhalt. Mit 9559 Punkten lagen die Ergster zwar gut 1000 Punkten hinter dem Vorjahresergebnis, doch erreichten sie deutlich mehr Punkte als im Vorfeld erwartet. Dies lag an den zum Teil fulminanten Bestzeiten, die die Ergster ins Becken brachten.

Das Team der SGE bestand aus Joy Bruske (Jahrgang 1999), Ronja Göke (2000), Paula Schneider (2001), Nina Dreston, Carla Eickenhorst, Laura Köhler (alle 2002), Delia Borchert (2003) , Hannah Schulte und Janina Göke (beide Jahrgang 2004), die es allesamt schafften, persönliche Bestzeiten zu schwimmen.

Überragend dabei die Leistung von Paula Schneider, die über 800 Meter Freistil den Vereinsrekord regelrecht pulverisierte und mit 9:35,50 Minuten um gut 16 Sekunden unter der bisherigen Bestmarke blieb. Damit gehört Paula Schneider in der Saison 2014/15 deutschlandweit zu den Top 20 über diese Distanz.