Erfolgsserie soll auch in Dresden halten
05.03.2010 | 18:18 Uhr 2010-03-05T18:18:00+0100Es wird eine Partie zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Wenn der BVB 2 Samstag um 14 Uhr bei Dynamo Dresden antritt, treffen zwei Fußball-Drittligisten aufeinander, die in den letzten fünf Spielen eindrucksvolle Serien hingelegt haben und sich aus dem Tabellenkeller nach oben gearbeitet haben.
„Ein Punkt würde uns schon reichen”, gab BVB 2-Coach Theo Schneider angesichts der Schwere des Spiels als Zielvorgabe aus, zumal er auf Uwe Hünemeier und Daniel Ginczek verzichten muss.
„Wer von den beiden Mannschaften das Spiel gewinnt, der kann erst mal Luft holen in Sachen Abstiegskampf”, kommentierte Schneider die enge Tabellensituation der beiden direkten Konkurrenten. Als 14. hat der BVB 2 drei Zähler Vorsprung auf Rang 17, den letzten Nicht-Abstiegsplatz in der 3. Liga. Dresden liegt auf Rang 13, hat einen Zähler mehr auf dem Konto.
Und die Ostdeutschen haben einen ebenso so guten Lauf wie die Borussen, die 13 Punkte aus den letzten fünf Spielen holten. Die letzten fünf Spiele hat Dynamo nicht verloren, davon die letzten vier Heimspiele gewonnen. Dynamo-Trainer Maucksch favorisiert im Angriff eigentlich die Doppelspitze, ändert aber gerne das taktische System, „auch, um möglichst wenig Gegentore zuzulassen”.
Wovon Theo Schneider überzeugt ist. „Die werden zunächst sehr kompakt stehen, zumal sie mit Markus Palionis einen sehr starken Innenverteidiger aufbieten können. In der Offensive ist alles auf Torjäger Halil Savran zugeschnitten”, glaubt Schneider.
Was nicht heißen soll, dass Schneider von seiner zuletzt bewährten Taktik abrücken will: „Wir werden uns nicht hinten reinstellen und abwarten.” Im Gegensatz zu den Vorwochen kann der BVB 2 diesmal nicht auf Verstärkung hoffen. Ganz im Gegenteil sogar. Neben den zu den Profis abgestellten Kapitän Uwe Hünemeier fehlt auch noch der gesperrte Daniel Ginczek. Dazu müssen Julian Koch und Sebastian Tyrala ihren Teamkameraden nachreisen. Die hatten sich schon gestern mit dem Bus Richtung Osten aufgemacht, Tyrala und Koch trainierten noch bei den Profis, ehe es nach Dresden ging.
Zum Kader gehört auch Marcus Piossek. Der hatte sich beim Testspiel gegen Alkmaar eine Hüftprellung zugezogen. Laut Schneider war der Genesungsprozess ein Wettlauf gegen die Zeit, den der 20-Jährige gewonnen hat.
BVB 2: Höttecke - Koch, Neumeister, Sobiech, Kaptan - Großkreutz, Nottbeck, Tyrala, Piossek - Hille, Kullmann.
0mitdiskutieren