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Entwarnung beim BVB 2 - Bakalorz und Halstenberg fit

05.11.2012 | 18:29 Uhr
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Entwarnung beim BVB 2 - Bakalorz und Halstenberg fit
Trainiert wieder mit: Der in Wiesbaden verletzt ausgewechselte Marvin Bakalorz hat seine Bänderverletzung schnell überstanden.Foto: Bodo Goeke

Dortmund.  Nach dem 1:3 gegen Wiesbaden war David Wagner, Trainer der Zweitvertretung, ziemlich mies gelaunt. Dass nun einige verletzte Spieler zurückkehren oder zumindest Fortschritte machen, dürfte die Laune wenigstens ein bisschen aufhellen.

Es gibt auch noch gute Nachrichten für David Wagner. Der Trainer des Fußball-Drittligisten BVB 2 durfte gestern Entwarnung geben in zwei ganz wichtigen Personalien. Marvin Bakalorz (Foto) und Marcel Halstenberg, die am Samstag in Wiesbaden mit einer Bänderverletzung bzw. Adduktorenproblemen vorzeitig vom Platz mussten, haben das Training wieder aufgenommen und dürften am Samstag gegen den 1. FC Heidenheim wieder in der Startelf stehen. Hinter dem Einsatz von Kerem Demirbay, der im Abschlusstraining am Freitag umgeknickt war, steht dagegen ein kleines Fragezeichen. „Sein Mitwirken ist nicht ausgeschlossen, aber wir müssen die Entwicklung abwarten“, wollte sich Wagner nicht festlegen.

Positiv sieht Wagner auch die Entwicklung zweier Langzeitverletzten. Erik Durm und Tim Treude stiegen am Sonntag wieder ins Mannschaftstraining ein. „Gegen Heidenheim wird das noch nichts, aber vielleicht eine Woche danach in Halle“, hofft Wagner endlich auf mehr Alternativen. Besonders für die Offensivabteilung. Denn auch beim 1:3 in Wiesbaden war offensichtlich, wo der Schuh beim BVB drückt. Die fehlende Konstanz, die volle Leistung über die gesamte Spielzeit zu bringen, und die zu geringe Effektivität in der Chancenverwertung.

Gegen Heidenheim darf es keine Schwächephasen geben

Hätte der BVB 2 seine Möglichkeiten in der ersten Hälfte konsequenter genutzt, hätte er sicherlich nicht als Verlierer den Heimweg angetreten. Und genau das ärgerte David Wagner auch zwei Tage danach noch: „Nein, ich war nicht schockiert, ich war einfach nur verärgert, weil einfach mehr drin war und weil nach zweieinhalb guten Spielen nichts darauf hingedeutet hat, dass wir so einbrechen würden.“

Gegen den starken Tabellensiebten Heidenheim, den David Wagner vor der Saison zurecht als einen der Aufstiegskandidaten gesehen hatte, darf man sich solche Schwächephasen natürlich nicht noch einmal erlauben, will man nicht wieder postwendend bestraft werden. „Wir müssen ans Limit gehen, zwei Halbzeiten lang, so wie gegen Rostock oder in Darmstadt“, forderte Wagner von seinen Jungs. Dass sie es können, haben sie trotz des vorletzten Tabellenplatzes ja schon mehrmals bewiesen.

Peter Kehl

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