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Leichtathletik

Endlich Sonne - aber es gibt erste Wehwehchen

23.11.2011 | 15:51 Uhr
Endlich Sonne - aber es gibt erste Wehwehchen
Jana Hartmann: Die Dortmunder Mittelstrecklerin war wie ihre Teamkolleginnen vom Grand Canyon begeistert.

Wir läuten die zweite Trainingswoche ein. Die Sonne im amerikanischen Flagstaff gehört jetzt zum täglichen Standard. Jetzt glaube ich auch den Reiseführern, wo durchschnittlich von 288 Sonnentagen im Jahr die Rede ist. An einem so schönen sonnigen, trainingsfreien Nachmittag nahmen wir - das sind Monika Merl, Friederike Feil, unser Trainer Pierre Ayadi und ich - dann nun endlich die ersehnte Tour zu einem der größten geologischen Naturwunder in Angriff. Dem Grand Canyon. Die Anziehungskraft des Canyons hat uns alle in den Bann gezogen. Einfach immens!

Für Sprints im Freien ist es noch zu kalt

An mehreren Aussichtsplattformen konnten wir die sich tief in die Landschaft eingrabenden roten, orangefarbenen und braunen Felsen aus der Ferne betrachten und fotografieren. Das Highlight war dann ein atemberaubender Sonnenuntergang am Desert View Watchtower. Schade dass wir nicht allzu viel Zeit hatten, um in den Canyon hinein zu wandern. Immerhin geht es 1,6 km in die Tiefe.

Aber auch unser Training ist weiterhin sehr abwechslungsreich und damit auch immer wieder spannend. Viele verschiedene Laufstrecken sind wir schon abgelaufen und jede einzelne hat etwas Besonderes. Auch landschaftlich immer wieder etwas Neues! Und da bei den doch noch etwas kalten Temperaturen die Sprinteinheiten im Freien für die Muskulatur nicht so optimal sind, haben wir hier auch die Möglichkeit in einer Mehrzweckhalle, dem J. Lawrence Walkup Skydome, zu trainieren. Diese gehört der Northern Arizona University, wo zur Zeit das eigene Footballteam (NAU) trainiert und spielt. So waren wir bei unserem eigenen Training Augenzeuge, wie sich plötzlich ca. 100 Spieler und Betreuer einer Gastmannschaft auf das tags darauf stattfinde Match einspielten. Das ganze dauerte nicht länger als 30 Minuten. So plötzlich, wie sie auftauchten, so schnell verschwanden sie auch wieder. Auf jeden Fall wollten wir uns so ein Footballspiel auch noch live anschauen.

Das Training auf dem Kunstrasen-Footballfeld ist für uns jedoch sehr angenehm, da es unsere Gelenke etwas schont, denn so langsam treten bei jedem kleine Wehwehchen auf. Bei den ganzen Kilometern, die wir gelaufen sind und bei den ganzen Gewichten, die wir gestemmt haben, ist das kein Wunder.

Jana Hartmann

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