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Przybilla-Nachfolger:

Elbracht neuer ASC-Trainer

21.04.2010 | 18:31 Uhr

Der neue Trainer des ASC 09 heißt Mark Elbracht. Der 36-jährige Ex-Borusse, zurzeit mit großem Erfolg beim Bezirksligisten TuS Iserlohn tätig, tritt im Sommer die Nachfolge des nach nur zehn Monaten auf eigenen Wunsch ausscheidenden Andreas Przybilla an.

Die Verpflichtung ist keine große Überraschung, Elbracht war schon in den letzten Tagen im Umfeld des Westfalenligisten als heißer Trainerkandidat gehandelt worden. „Mark Elbracht ist ein junger, dynamischer, zielstrebiger und sehr kommunikativer Mensch”, urteilte Abteilungsleiter Heiner Brune nach den „überaus konstruktiven Gesprächen” mit dem neuen Mann, „dazu hinaus ist er ein Kenner der Szene. Er bringt beste Kontakte mit, was bei der Neuformierung eines schlagkräftigen Teams natürlich hilfreich ist.”

Mark Elbracht: Neuer Coach beim ASC 09.

Elbracht ist in der Dortmunder Fußballszene vor allem aus seiner Zeit beim BVB bekannt. 14 Jahre lang (von 1985 bis 1999) trug der frühere U 19-Nationalspieler Schwarz-Gelb, zunächst in diversen Jugendmannschaften, dann zuletzt drei Jahre bei den Amateuren, bis seine Karriere durch schwere Knieverletzungen jäh unterbrochen wurde. Nach seiner Zeit bei Borussia war er noch bei Westfalia Rhynern, dem TuS Iserlohn und kurz beim TuS Eving tätig, bevor er vor vier Jahren in Iserlohn seinen ersten Trainerjob antrat. Mit dem TuS steht er an der Tabellenspitze der Bezirksliga 7 - mit der überragenden Bilanz von 62 von 69 möglichen Punkten und einem Torverhältnis von 61:6.

Die bevorstehende Trennung in Iserlohn sei ihm einerseits nicht leicht gefallen, „weil wir hier eine Menge aufgebaut haben. Andererseits haben mich alle in der Absicht bekräftigt, die Chance, zu einem Westfalenligisten wechseln zu können, zu nutzen.” Schon seit der Ära Hannes Wolf (seinem früheren WG-Mitbewohner) hatte er Kontakte zum ASC: „Wir haben uns damals bereits kennen- und schätzen gelernt”, sagt Elbracht heute.

In Aplerbeck soll er nun den Neuaufbau einleiten. Helfen wird dabei auf dem Platz der vom Liga-Konkurrenten DSC Wanne-Eickel kommende Sebastian Geppert als bislang siebter Neuzugang. Der Name des 26-jährigen Offensivspielers, in der Jugend für den BVB am Ball, war zunächst noch zurückgehalten worden. Geppert spielte u. a. neben Hannes Wolf in der Studenten-Nationalmannschaft.

Wie die drei noch freien Positionen im 20-er Aufgebot besetzt werden, liegt nun vornehmlich an Elbracht selbst. „Ich muss mir noch ein Bild vom künftigen Kader machen und werde dann die Planungen intensivieren”, sagt der künftige ASC-Coach, der seine Ziele momentan sehr vorsichtig umreißt: „Wir haben eine sehr junge Mannschaft, in der Miguel Moreira mit 27 Jahren schon der älteste Spieler ist. Aber ich denke, mangelnde Erfahrung lässt sich mit anderen Dingen wie Leidenschaft, Engagement, erhöhter Laufbereitschaft und jugendlicher Begeisterung wettmachen.”

Info: Nachholspiel in Olpe

Im Nachholspiel am Donnerstag (19.00 Uhr) beim punktgleichen Tabellennachbarn SpVg. Olpe fordert ASC-Trainer Andreas Przybilla von seiner Mannschaft eine vor allem kämpferisch einwandfreie Leistung: „Es geht jetzt nicht mehr um Schönspielerei. Wir müssen effektiv und kompromisslos agieren. Denn wir benötigen definitiv noch einige Punkte.”

Acht Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze seien keinesfalls ein Ruhekissen: „Ich hoffe, dass jetzt auch jeder begriffen hat, worum es geht.”

Przybilla fährt mit komplettem Kader nach Olpe, hat aber zwei verschiedene Startformationen im Kopf: „Eine offensive und eine Defensive. Ich entscheide mich kurzfristig.”

Schlosarek zum Hombrucher SV

Adam Schlosarek verstärkt den Westfalenligisten Hombrucher SV. Der 22-jährige Mittelfeldspieler von Arminia Marten ist der dritte Neuzugang für die Saison 2010/11 nach Ferhat Kara vom Landesligisten FC Brünninghausen und Heimkehrer Emre Konya vom Liga-Konkurrenten ASC 09.

„Adam hat im Training einen prima Eindruck hinterlassen. Er wird uns auch aufgrund seiner Vielseitigkeit sicherlich weiterhelfen, denn er kann in der Mittelfeld-Raute alle Positionen spielen”, freut sich Samir Habibovic auf den neuen Mann. Abgeschlossen sind die Personalplanungen des HSV mit dieser Verpflichtung allerdings noch nicht. So hält der Hombrucher Trainer noch zwei Positionen im Kader frei, jeweils eine für den Defensiv- und den Offensivbereich.

Verlassen wird den HSV dagegen Armin Ljakic. Der talentierte Stürmer, der in der Rückrunde enorme Konkurrenz erhalten hat, hofft bei einem anderen Verein auf mehr Einsätze. Ljakic wird bei mehreren Dortmunder Bezirksligisten gehandelt.

Udo Stark

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