EHC steht jetzt unter großem Druck
05.04.2010 | 21:23 Uhr 2010-04-05T21:23:00+0200
Ein hartes Osterwochenende liegt hinter dem EHC Dortmund. Teil zwei und drei der Playoff-Serie gegen den EC Peiting waren zu absolvieren, und das gelang mit wechselndem Erfolg.
Am Samstag revanchierte sich der EHC für die Auftaktniederlage mit einem 3:2 (1:1; 1:1; 1:0) in Peiting, bevor er am Montag durch das 3:4 (1:0; 0:3; 2:0; 0:1) nach Verlängerung wieder ins Hintertreffen geriet.
Das Spiel in Peiting war alles andere als ein Spaziergang am Karsamstag. Alexander Janzen gelang ein schnelles Führungstor, das Lubor Dibelka in der 8. Minute ausglich. Die intensive Partie blieb weiter offen, auch nach Janzens erneutem Schnellstart ins Mitteldrittel zum 2:1 (23.), denn Milos Vavrusa glich wieder aus (31.). Dem 3:2 von Jake Brenk (47.) hatte Peiting nichts Zählbares mehr entgegenzusetzen, und so endete der typische Playoff-Fight mit einem knappen und nicht unverdienten Sieg für die Elche.
So stand es vor der dritten Partie am Montag 1:1, alles war wieder offen. Der EHC ging mit viel Schwung in sein zweites Heimspiel, um endlich die Negativserie aus verlorenen Heimspielen gegen den ECP zu beenden. Der Anfangsschwung verpuffte nach einigen Minuten, Peitings Matthias Schweiger traf die Latte des EHC-Tores. Von da an war Peiting Herr im Haus, ließ Scheibe und Gegner laufen, traf aber auf eine zu allem entschlossene EHC-Defensive. Nach etwa 17 Minuten kam der EHC zurück, dennoch war das 1:0 durch Ryan Martens Sekunden vor der Drittelsirene etwas glücklich.
Im Mitteldrittel aber verdiente sich der EHC die Führung zunächst. Peiting geriet unter großen Druck, die Elche waren bis zur 30 Minute klar die bessere Mannschaft. Bis urplötzlich Michael Fröhlich frei vor Benjamin Finkenrath auftauchte und zum Ausgleich traf (32.). Was danach folgte, muss man im Nachhinein fast als kleinen Zusammenbruch bezeichnen.
Zunächst gab es eine Strafe gegen David Hördler, kurz darauf auch eine völlig überflüssige gegen den etwas indisponierten Stephan Kreuzmann. Diese lange Unterzahl nutzten Benedikt Stenzel und Fröhlich zum 1:3, das Spiel schien innerhalb weniger Minuten zugunsten der Gäste entschieden. Zumal der EHC danach für lange Zeit angeschlagen schien.
Denn auch im Schlussdrittel kamen die Elche nicht mehr so recht zum Zuge. Erst eine äußerst umstrittene Entscheidung von Hauptschiedsrichter Marc Müller, der Kreuzmanns Kontrahent Fabian Weyrich nur für zwei Minuten auf die Bank schickte, obwohl Kreuzmann stark blutete, weckte den EHC wieder.
Angetrieben von den Fans traf Nils Sondermann in Unterzahl zum 2:3, Vitali Stähle kurz vor Schluss zum nicht mehr erwarteten Ausgleich. In der Verlängerung dann der nächste Aufreger: deutlich sichtbar hatte Peiting einen Spieler zu viel auf dem Eis. Der schnappte sich die Scheibe, spielte einen Pass, und verschwand auf der Bank. Den Pass brachte Mario Kögler zum 3:4 im EHC-Tor unter - ein klar regelwidriges Tor. Allen vehementen Protesten zum Trotz gab Schiedsrichter Müller das Tor, der EHC steht jetzt am Freitag in Peiting mit dem Rücken an der Wand.
Tore: 1:0 Martens (19:56), 1:1 Fröhlich (31:54), 1:2 Stenzel (33:43), 1:3 Fröhlich (34:54), 2:3 Sondermann (54:46), 3:3 Stähle (59:26), 3:4 Kögler (56:08).
Strafminuten: EHC 14 + 10 Kreuzmann; ECP 8. - Zuschauer: 809.
19:28
Müller geht gar nicht,
aber KREUZ...reiss Dich mal am Riehmen!!! Schon wieder eine unnötige Undiszipliniertheit die zur 3 gg 5 Unterzahl führte! und insgesamt 2 Tore für Peiting bedeutete...über das erste Spiel will ich mal nicht reden!!! Mach es in Peiting wieder gut!!!
09:46
Nicht nur die ärgerliche, weil falsche Entscheidung zum Schluss. Nein.
Dieser Schiedsrichter taugt nicht für die Oberliga.
Das musst doch endlich mal jemand vom Verband sehen. So kann das für jeden EHC-Fan nur nach Betrug aussehen.
09:44
die strittigen szenen könnt ihr euch am Mittwoch um 19 Uhr auf center.tv Ruhr anschauen oder im Internet unter www.sportlive-tv.de
23:39
nicht nur die schiris, auch die westfalenhallen ag.
dazu gibt es eine pressemitteilung auf der ehc-homepage.
23:28
Was ist bloß mit Stephan Kreuzmann los.
Sowohl am Donnerstag als auch am Montag die dicken Strafen.
Vielleicht ist es besser, am Freitag (wie auch am letzten Samstag) ohne ihn zu spielen.
22:39
großen Sport haben wir in dieser Saison in Dortmund geboten bekommen.Die einzigen,die hier nicht mithalten konnten waren häufig die Schiris.Höchst ärgerlich das ganze,schade für das Eishockey insgesamt . . .
22:31
BETRUG!!!!!
Peiting war ja nicht nur mit 6 Spielern auf dem Eis, was alleine ja schon regelwidrig gewesen wäre, nein, min. 8 Spieler waren auf dem EIS!!! Nach einem Pfiff von den Rängen, hinter der Peitinger BANK dachten diese das sei unterbrochen und die komplette Reihe sprang aufs Eis. Das wiederum führte dazu, dass die Dortmunder Spieler dachten Müller würde pfeifen, was er ungerechtfertigter Weise nicht tat!!! Somit hörte Dortmund kurz auf zu spielen und Peiting schob ein.