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Eishockey-Oberliga

EHC nach Penaltyschießen geschlagen

07.02.2010 | 21:28 Uhr

Pech für den EHC Dortmund. In Passau gab's am Sonntagabend die zweite Niederlage in Bayern.

Im November des vergangenen Jahres hatte Eishockey-Oberligist EHC Dortmund beim 0:3 in Passau seine bis dato einzige bayrische Niederlage einstecken müssen. Gestern hielten die Westfalen-Elche besser dagegen, mussten sich aber dennoch mit 4:3 (1:0; 1:1; 1:2, 1:0) nach Penaltyschießen geschlagen geben.

Im Passauer IceGate legte der EHC wie so oft auswärts mit Feuereifer los, Black Hawks Goalie Daniel Huber musste gegen T.J. Sakaluk zweimal Kopf und Kragen riskieren. Danach kam Passau besser ins Spiel und ging durch seine erste Reihe prompt in Führung. Die EHC-Defensive hatte Alexander Popp im dritten Nachschuss (!) treffen lassen (13.), Benjamin Voigt, erstmals im Elche-Tor, war schuldlos.

Der Verlauf des zweiten Drittels war fast ein Spiegelbild des ersten Durchgangs: der EHC begann stark, danach kamen die Black Hawks. Doch den ersten Treffer setzten die Elche, David Hördler nutzte eine Überzahl (36.). Doch kurz vor der Sirene gingen die Black Hawks erneut durch Popp in Führung.

Den Schlussabschnitt dieses spannenden und schnellen Spiels eröffnete der EHC mit dem Augleich durch Nils Sondermann (44.). Doch wieder ging Passau in Führung, Alexander Gantschnig traf in der 50. Minute. Als Passau schon auf den zweiten Sieg des Wochenendes hoffte, zuvor hatten die Hawks in Rosenheim gewonnen, schlug T.J. Sakaluk zu und erzielte den Ausgleich.

So ging es in die Verlängerung, die auch keine Entscheidung brachte. Im Penaltyschießen traf keiner außer Passaus Topscorer John Sicinski. AKu

Tore: 1:0 Popp (12:41), 1:1 Hördler (35:32), 2:1 Popp (38:49), 2:2 Sondermann (43:32), 3:2 Gantschnig (49:34), 3:3 Sakaluk (55:31). - Strafminuten: Passau 8, EHC 6. - Zuschauer: 1012

Andreas Kuhlmann

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