EHC gewinnt nach einem einseitigen Spiel mit 8:1
06.02.2011 | 21:25 Uhr 2011-02-06T21:25:00+0100
In einem einseitigen Spiel schlug der EHC Dortmund die überforderten Königsborn Bulldogs mit 8:1 (2:1; 5:0; 1:0). Immerhin boten die Elche teilweise Leckeres aus der Feinkostabteilung, die Fans kamen auf ihre Kosten.
Das aufreibende Spiel in Duisburg mit einem Sieg nach taktischer und kämpferischer Glanzleistung hinter sich, die Königsborn Bulldogs auf dem Eis vor sich ging der EHC ganz entspannt in die Partie, wollte sich gegen den Underdog nicht unnötig verausgaben. Programmgemäß fiel auch das schnelle 1:0 durch Alexander Preibisch. Alles sah nach einer klaren Angelegenheit aus.
Doch im Eishockey gibt es keine leichten Gegner, wenn man zuviel Gas wegnimmt. Das bewiesen die Bulldogs mit dem überraschenden 1:1 (Benjamin Proyer), als der EHC es sich in der eigenen Überlegenheit so richtig gemütlich gemacht hatte. David Hördler gab noch vor der Pause postwendend mit dem 2:1 die richtige Antwort.
Nervenflattern
Nach Wiederbeginn waren noch gar nicht alle auf ihrem Platz, da stand es durch Martin Schweiger schon 3:1, David Hördler legte zum 4:1 nach. Jetzt flatterten den Bulldogs, die mit nur drei Verteidigern und acht Stürmer gekommen waren, doch arg die Nerven. Kapitän Stephan Kreuzmann nutzte eine Überzahl zum 5:1, danach hatten die bedauernswerten Gäste ein eigenes Powerplay und mussten sich von Andrew Schembri und Kevin Thau auskontern lassen, Thaus Shorthander bedeutete das 6:1. Schembri, dessen Spiel mitunter eine Augenweide ist, traf noch vor der zweiten Pause zum 7:1.
Dass nur noch Sven Breiters 8:1 zu verzeichnen war, lag daran, dass die Elche zwei Gänge zurückschalteten und Kräfte sparten für das kommende Wochenende mit Spielen in Ratingen und gegen Nauheim.
Tore: 1:0 Preibisch (2:19), 1:1 B. Proyer (17:28), 2:1 Hördler (18:22), 3:1 Schweiger (20:08), 4:1 Hördler (21:40), 5:1 Kreuzmann (28:06), 6:1 Thau (29:56), 7:1 Schembri (38:37), 8:1 Breiter (54:13). – Strafminuten: EHC 4; JEC 8. – Zuschauer: 473.
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