Volleyball:
Drei Titel und zwei Aufstiege
08.03.2010 | 19:38 Uhr 2010-03-08T19:38:00+0100Diese Saison wird in die Geschichte des Volleyballkreises Dortmund eingehen. Die über dem Bezirk in Verbandsliga und Landesliga spielenden Schmetterkünstler weisen mit drei Meisterschaften und zwei Aufstiegen eine ausgezeichnete Bilanz auf.
Nachdem die Zweitvertretung des TV Hörde freiwillig und einstimmig auf den Aufstieg in die Oberliga verzichtet hat, können die Hörder dennoch mit dem Aufstieg der 1. Damen in die Verbandsliga, der 4. Damen in die Bezirksklasse und der 3. Herren in die Landesliga die größten Erfolge der Dortmunder Volleyballer feiern. Der Triumph wird durch die Vizemeisterschaft der 2. Damen in die Bezirksklasse komplettiert. Landesligist TSC Eintracht kann sich über eine unerwartete Meisterschaft und die Rückkehr in die Verbandsliga freuen.
Verbandsliga: Der TV Hörde 2 beendete vor heimischer Kulisse mit einem standesgemäßen 3:1 über den Dritten SG Massen/Königsborn eine erfolgreiche Saison. Die neue Trainerin Katja Verlage konnte bei ihrem Debüt auf der Bank als Coach bei den Spielerwechseln kaum Fehler machen.
TVH 2: Bäker, Hartwig, Henke, Jeschke, Kirchhof, Klawikowski, Palnau, Rack, Ramge, Staß, Werth, Wörmann
Landesliga: Das Saisonfinale hatte einen dramatischen und unerwarteten Verlauf und mit dem TSC Eintracht einen glücklichen Gewinner. Die Eintrachtler hatten sich nach dem 3:1 gegen den punktgleichen Konkurrenten SG Rinsdorf/Siegen schon mit Vizemeisterschaft und Relegation abgefunden, als Staffelleiter Klaus Wilke eine sensationelle Nachricht übermittelte - die Niederlage von Tabellenführer CVJM Siegen gegen Dresselndorf II. Der TSC überholte die Siegerländer auf der Zielgeraden mit der Winzigkeit eines um einen Satz besseren Satzverhältnisses.
TSC: Rabe, Gollnow, Hinkamp, Eicher, Sietz, Lang, Zühlke, Austrup, Maxeiner, Morton
Damen-Landesliga: Die SG TV Hörde/VC Schwerte bescherte beim Saisonfinale Trainer und mitgereisten Fans feuchte Hände und zitternde Kniee. Erst nach zwei holprigen Sätzen lief der Angriffsmotor der SG auf Höchsttouren. Beim letztendlich doch sicheren 3:1 über VV Humann Essen 2 war Maren Lamschik treibende und motivierende Kraft des neuen Meisters. (KW)
SG TVH/VCS: Theresa Baldauf, Marie Lena Hanxleden, Lena Klecha, Maren Lamschik, Alisha Ossowski, Lara Roumeliotis, Lena Sauerländer, Kira Schäfer, Paulina Siebel, Julia Wilkes
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