Drei Rückkehrer für den VfK Lünen-Süd

Lauter bekannte Gesichter standen im Fokus des Saisonausklangs der Ringer des VfK Lünen-Süd, der am Montagabend im Trainingszentrum an der Dammwiese gefeiert wurde. Für die kommende Saison begrüßte der VfK drei Rückkehrer aus Witten in seinen Reihen.

Lünen-süd.. Selbst die vom Ringer-Verband erstmals offiziell als Wanderpokal vergebene Trophäe zur Landesliga-Meisterschaft, ein Kiloschwerer Marmorblock mit einer klassisch griechischen Ringerskulptur, kursiert - die Schilder am Sockel belegen es - schon seit einigen Jahren unter den Landesliga-Meistern.

Mit 20 Ringern wird der VfK in die kommende Verbandsliga-Saison gehen. "Das ist schon allein deshalb notwendig, da der Verband drei neue Gewichtsklassen - 61, 70 und 80 Kilogramm - zwischengeschaltet hat, um die Gewichtsabstände zwischen den Klassen zu verringern", erläutert VfK-Vorsitzender Michael Tautz.

Außerdem muss die Klasse ab 70 Kilogramm zweimal besetzt sein. "Jede Ringer-Equipe muss also fortan mindestens zehn Kämpfer aufweisen, um in allen Gewichtsklassen präsent zu sein", so VfK-Sportwart Udo Schucht.

Personalprobleme hat der VfK derzeit nicht. Zu den 17 Ringern, die 2014/15 bereits in der Landesliga starteten, gesellen sich drei Rückkehrer aus Witten: Burak Ertas und Muhammed Kalabalik von der RG Annen/Dortmund sowie Freistilringer Mesut Kaya vom Zweitligisten KSV Witten 07, der auch als Trainer fungieren wird. In der Verbandsliga treffen Ertas und Kalabalik auf ihren alten Klub.

Überhaupt ist die Verbandsliga für den VfK vertrautes Terrain, schließlich waren die Lüner erst vor zwei Jahren Meister dieser Klasse.

Bis zum Trainingsauftakt am 20. Juli - Saisonauftakt ist am 22. August mit dem Heim-Lokalderby gegen den KSV Kirchlinde - wird die Ringerhalle geschlossen, es stehen die üblichen Renovierungs-, Desinfizierungs- und Reparaturarbeiten an. Da trifft es gut, dass der muslimische Fastenmonat Ramadan in diesem Jahr in den Juni und Juli fällt. "Besser unsere Muslime fehlen beim Aufstiegsfoto als im Wettkampf", so Tautz.