Drei Erfolge für heimische Trainer bei Schneetreiben
24.01.2010 | 19:38 Uhr 2010-01-24T19:38:00+0100Glück mit dem Wetter hat der Dortmunder Rennverein wirklich nicht. Gestern setzte zu Beginn der Veranstaltung leichtes Schneetreiben ein und verhinderte dadurch einen besseren Besuch. Die Verhältnisse auf der Bahn waren für Reiter und Ross in bester Verfassung.
Wie schon bei der Veranstaltung am vorherigen Renntag vor einer Woche bot Dortmunds Trainer Norbert Sauer einen Starter auf. Und erneut wie zuletzt gewann sein einziger Starter. Der siebenjährige Wallach Denango, von Jockey Henk Grewe bestens geritten, hatte im Ziel leicht, mit gut vier Längen Vorsprung, gewonnen. Für den Trainer keine Überraschung: „Ich war sehr zuversichtlich, denn er lief auf seiner Idealdistanz und wurde nicht, wie im Rennen zuvor, gejagt.” Neben weitere Starts in Dortmund ist auch ein Start in Frankreichs geplant. Die Siegquote betrug 89:10.
Einen weiteren Heimsieg gab es durch Trainer Uwe Stoltefuß. Über 1800 Meter zeigte sich der fünfjährige Wallach Lifespan von seiner besten Seite. Jockey Andreas Helfenbein hatte keine Mühe, den Wallach zum ersten Sandbahnsieg zu reiten. Im Ziel lag er mit fünf Längen vorn. Der Toto zahlte 42:10. Besitzer ist der Holländer Danny Janssen, der bei jedem Rennen seines Galoppers immer live dabei ist und dieses Mal allen Grund zur Freude hatte.
Den Hattrick mit Siegen der Dortmunder Trainer komplettierte Ralph Schaaf. In der Wettchance des Tages über die Steherdistanz von 2500 Meter war seine bestens vorbereitete siebenjährige Stute Ogina Rheinberg nicht zu schlagen. „In den vorherigen vier Rennen lief sie immer ins Geld und hatte nun den vollen Erfolg auch verdient. Ein großes Lob für die Reiterin Tamara Roggendorf, die mit der Stute bestens klar kommt und taktisch klug ritt”, äußerte sich der Trainer nach dem Erfolg.
Einen weiteren heimischen Sieg gab durch Clarissa Werning, die im Eröffnungsrennen den Hengst Rolling Home als 16:10-Favoriten ins Ziel brachte. Es war ein Lauf zur Wintermeisterschaft der Amateure. Trainer ist Andreas Wöhler aus Ravensberg. Noch höher zu bewerten war der Ritt von Bruder Pascal, der den 490:10-Außenseiter Drachenfels auf einen hervorragenden dritten Rang ins Ziel steuerte.
Der Umsatz betrug knapp 144 000 Euro und lag damit knapp unter Marke des vorigen Jahres. Der Außenanteil lag bei 75 Prozent. In der attraktiven Viererwette wurden in dem Rennen allein knapp 40 000 Euro umgesetzt, gut die Hälfte davon allein für die Viererwette, die in der richtigen Reihenfolge 66 950 Euro zahlte. Der nächste Renntag findet am 14. Februar statt.
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