Dramatische Schlussphase im Derby - OSC siegt

Der OSC hat am Freitagabend in Hörde vor 400 Zuschauern mit einem hauchdünnen 29:28 (17:13)-Derbysieg über die Höchstener Borussen seine Vormachtstellung in Dortmund unterstrichen. Dabei mussten die Gastgeber in der Schlussphase eine gehörige Portion Glück bemühen.

Dortmund.. OSC Dortmund - TuS Borussia Höchsten 29:28 (17:13) - Das Team von Trainer Thorsten Stoschek bleibt weiter im Rennen um die Spitze, Höchsten am Tabellenende. Langsam startete die Partie, die Mannschaften konzentrierten sich darauf, die Reihen zu sortieren. Dabei erlaubten sich die Gastgeber den Luxus, in den Anfangsminuten drei klare Chancen zu vergeben.

Ausgeglichener Beginn

Ausgeglichen lief es bis zum 6:6.Dann aber setzte sich das größere individuelle Vermögen der Stoschek-Sieben durch. Über 8:6 enteilte der Mitfavorit auf 15:9. Höchsten knickte nicht ein, arbeitete sich in gewohnt kämpferisch starker Manier bis zur Pause halbwegs ins Spiel zurück.

Von einem beruhigenden Polster konnte bei der Vier-Tore-Führung für den OSC nicht die Rede sein. Und die Borussen setzten direkt nach Wiederanpfiff nach, schlossen zum 15:17 auf. Von da an war für reichlich Derby-Spannung gesorgt.

Schlag auf Schlag

Nachdem Markus Schmitz einen Gegenstoß frei vergab, konnte David Fischer postwendend per Siebenmeter zum 24:24 ausgleichen (39.). Nun ging es Schlag auf Schlag. Zwei Minuten vor Ende erzielte Schmitz das 29:28 für den OSC. Jörris unterlief im Gegenzug ein technischer Fehler. Die Partie war entschieden.

OSC: Brüske, Stumpf (ab 53.); Lepine (1), Bonkowski, Schürmann (8/3), Bekston (5), Schmitz (3), Goracy (2), Hümmecke (4), Polinski (3), Merschmann, Hoffmann (2), Bratzke (1)
Höchsten: Löffler, Theunissen; Drees (5/3), Grotemeyer, Rademacher (4), Panhorst, Brenscheidt (5/1), Fischer (5/3), Jörris, Strauß (2), Leimbrink (6), Sürig (1), Genau, Pfänder