Dortmunder Trio überrascht
05.09.2011 | 19:31 Uhr 2011-09-05T19:31:35+0200Selbst der große Regen konnte der 38. Auflage der Internationalen Meisterschaft von Dortmund in Hombruch nichts anhaben. Den „Großen Preis der Sparkasse“ am Sonntag gewann der Tscheche Jiri Nesveda mit 29 Punkten vor dem nur einen Zähler schlechteren Bremer Vladi Riha. Die eigentliche Überraschung des Rennens waren aber die drei Dortmunder Tim Gebauer, Timo Niesing und Christoph Schübbe auf den Plätzen drei bis fünf.
Ausgerechnet die beiden Rennen der Hauptklasse (Kriterium und Derny-Rennen) kamen in den zweifelhaften Genuss einer heftigen Abkühlung. Als um 14 Uhr das Qualifikationsrennen gestartet wurde, zog eine kräftige Regenfront über Hombruch hinweg. Und als sich am späten Nachmittag die elf Top-Fahrer zum Derny-Rennen formierten, wurde es ebenfalls nochmal richtig nass.
Mit einem blauen Auge davongekommen
„Wir sind dennoch mit einem blauen Auge davongekommen. Zwar gab es einige Stürze im Kriterium und die Zuschauer mussten sich unterstellen, aber als der Regen vorbei war, lief alles regulär weiter und die Fans kamen wieder zurück“, kommentierte Hombruchs Vereins-Chef Andreas Schulz die witterungsbedingten Ereignisse.
Bereits im 60 km langen Kriterium zeigte sich, wer für den Sieg in Frage kommen würde. Hier lag der
Seltenheitswert hatte die Siegerehrung in der C-Klasse. Nach 55 km um den „Preis des Kaufhauses Dustmann“ hatte zwar der Berliner Fabian Ilgen die Nase vorn, aber mit Gabor Klung (Sturm Hombruch) und Christian Kemper (RV Sturmvogel) standen immerhin zwei Dortmunder auf dem Siegerpodest.
Tobias Hendricks, Lars Krause (beide Hombruch) und Ralf Kummerer (RSV Nord) fuhren auf die Plätze fünf, acht und zwölf.
Bremer Vladi Riha noch vor dem späteren Sieger Jiri Nesveda, während Tim Gebauer (RSV Nord) bereits den dritten Platz inne hatte, den er dann im abschließenden Derny-Rennen auch eindrucksvoll verteidigen sollte. Hinter den kleinen Schrittmacher-Maschinen zeigte besonders Lokalmatador Christoph Schübbe sein Talent. Im Windschatten von Schrittmacher Gerd Funk stürmte der Hombrucher Schübbe sofort los, sicherte sich die ersten beiden Wertungen und verbesserte sich so von Platz sieben auf Rang fünf in der Gesamtwertung.
Ein wirklich beachtlicher Auftritt, den Timo Niesing (RSV Nord) mit seinem vierten Rang komplettierte. Einen guten Eindruck hinterließ auch der für den RSV Unna startende Hombrucher Justin Wolf auf Rang sieben.
Und auch in den restlichen Klassen zeigten sich die Dortmunder in Form. Sebastian Schübbe sicherte sich bei den Junioren U 19 (Preis der Firma Rewe Kamp) Platz drei und damit ein Erfolgserlebnis für den ausrichtenden RuMC Sturm Hombruch. Schübbes Vereinskamerad Marlon Thomas vervollständigte als Zehnter den guten Hombrucher Auftritt in der Nachwuchsklasse.
Bei den Senioren (Preis Rewe Kamp) siegte Kai Lorenz (Team Baumberge) nach 42 km mit Rundenvorsprung. Jochen Noll (RSV Nord) und Alfred Hain (Hombruch) überquerten als Siebter bzw. Elfter die Ziellinie.
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