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Handball-Landesliga

Dortmunder führen die Tabelle an

20.12.2009 | 19:38 Uhr

Borussia Höchsten hat in der Handball-Landesliga den bisherigen Tabellenfüher HT Sundwig-Westig entthront. Westfalia Hombruch baut seinen Vorsprung aus.

Gestartet sind sie mit der Ambition, um die Tabellenführung mitzuspielen. Rechtzeitig am letzten Spieltag des Jahres haben sie ihren Wunsch verwirklicht. Mit dem 31:21 (16:14)-Sieg über den HT Sundwig-Westig entthronten die Höchstener den bisherigen alleinigen Tabellenführer und setzten sich – aufgrund des besseren direkten Vergleichs – an die Spitze. Dort geht es indes ziemlich eng zu: Höchsten, Sundwig-Westig und Warstein haben jeweils vier Minuspunkte auf ihrem Konto. Verfolger Arnsberg lauert dahinter mit fünf Minuszählern.

Der Höchstener Erfolg war eindrucksvoll, insbesondere in der zweiten Hälfte (die entschieden die Borussen mit 15:7 für sich) war die Überlegenheit der Hausherren deutlich. „Das Ergebnis ist die Folge einer überragenden Abwehrarbeit”, freute sich Höchstens Trainer Carsten Hergert, der für Sascha Vennhaus und Marc Theunissen ein Sonderlob übrig hatte. Die beiden Borussen-Torhüter standen je eine Halbzeit zwischen den Pfosten.

Mit einer offensiven Deckung gegen Sundwigs Rückraum zogen die Höchstener den Gästen den Zahn. In der ersten Halbzeit erarbeiteten sich die Borussen zumindest eine kleine Führung, in der zweiten Spielhälfte setzten sie sich deutlicher ab. Nach 47 Minuten führten die Höchstener bereits mit 23:16, da war die Partie entschieden.

Höchsten: Vennhaus, Theunissen; Drees (3), Rademacher (3), Bradtke (9/6), Nolte (4/1), Gettys (3), Brenscheidt (4), Rapp, Grotemeyer (4), Ißleib (1).

Von der Tabellenspitze wäre Westfalia Hombruch auch nach einer Niederlage nicht zu verdrängen gewesen, nach dem 25:22 (13:12)-Sieg beim Verfolger TV Beckum gehen die Hombrucher mit einem beruhigenden Vorsprung in das neue Jahr.

Wie zuvor erwartet, taten sich die Dortmunder schwer. In der engen Halle mit dem glatten Boden brauchten sie einige Zeit, um ihr Spiel zu entwickeln. In der ersten Hälfte schaffte es Gastgeber Beckum, eine Drei-Tore-Führung (7:4, 10:7) herauszuspielen, doch schon zur Pause (13:12) war der Vorsprung auf einen Treffer zusammengeschrumpft.

Die Entscheidung fiel in den letzten zehn Minuten. Beim 18:18 stand es letztmalig ausgeglichen, in der Folge gaben die Hombrucher eine Führung von ein bis zwei Toren nicht mehr aus der Hand. Was insbesondere ein Verdienst des starken Benjamin Hoffmann zwischen den Pfosten war, „er hat uns in einigen Phasen im Spiel gehalten”, so Trainer Kai Ruben. Im Angriff überzeugten vor allem Patrick Hoffmann (10/4) und Sascha Panhorst (5), die zusammen 15 der 25 Hombrucher Tore erzielten. Nachdem die Hombrucher die Auswärtshürde in Beckum genommen haben, können sie beruhigter ins neue Jahr gehen. Vor dem Tabellenzweiten Lünen, der beim HC Heeren-Werve unentschieden spielte, haben sie nun vier Punkte Vorsprung.

Hombruch: B. Hoffmann, Reimann; Ernst, Timte (1), Stockheim, Kähler (1), Blank (3), B. Panhorst (2), S. Panhorst (5), Aufdemkamp (1), Aßhoff (2), P. Hoffmann (10/4).

Timm Becker

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