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Sparkassen-Phoenix- Halbmarathon

Dortmunder Doppelerfolg

03.10.2012 | 19:39 Uhr
Dortmunder Doppelerfolg

Dabeisein, genießen, ankommen. So lautete das Motto der 3072 Teilnehmer, die gestern am Phoenixsee bei idealen Witterungsbedingungen eine Riesen-Läuferparty feierten. Der Sparkassen-Phoenix- Halbmarathon war bei seiner Premiere gleich ein großer Erfolg, so viele Finisher wie bei diesem Lauf hat es in der Geschichte der Dortmunder Leichtathletik bisher noch bei keiner gleichartigen Veranstaltung gegeben.

„Am Anfang erkennt man den Sieger. Das war ein hervorragender Auftakt für weitere Läufe“, befand Oberbürgermeister Ullrich Sierau, der als Starter den Läuferlindwurm auf die Strecke schickte. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Uwe Samulewicz, zeigte sich ebenfalls zufrieden: „Solch eine Veranstaltung lebt davon, dass alle Spaß hatten. Überrascht haben mich vor allem die hohe Zuschauerzahl und die hervorragende Stimmung. Solch ein Lauf lebt von der Mund-zu- Mund-Propaganda. Nun gilt es, diese Marke auszubauen.“

Groß war das Gedränge am Start am Nordufer des Phoenixsees, so dass es fast fünf Minuten dauert, bis sich der Letzte in Bewegung gesetzt hatte. Von Beginn an ganz vorne dabei waren Michael Ruhe und Dominik Hollop (beide LG Olympia), die während des gesamten Rennens das Gesehen diktierten und im Ziel für einen Dortmunder Doppelerfolg sorgten. Die Entscheidung auf der 21,1km-langen Strecke fiel bereits nach bereits nach 10 Kilometern (Zwischenzeit 34:20 Min.), als sich Michael Ruhe – mit der Startnummer eins laufend – von seinem Teamkollegen absetzte. Obwohl die Siegerzeit des 26-jährigen Dortmunders (1:12:05 Std.) zweieinhalb Minuten über seiner persönlichen Bestleistung liegt, zeigte er sich mit seiner Vorstellung sehr zufrieden: „Der Streckenbereich im Phoenix-West-Gelände war sehr windanfällig, so dass meine Zeit in Ordnung geht. Wesentlich wichtiger war für mich jedoch das Super-Gefühl, das ich bei der Zielankunft genießen konnte. Für mich war es immer ein Traum, solch einen großen Lauf zu gewinnen.“

Auch der Zweitplatzierte Dominik Hollop, der in 1:14:32 Stunden den starken Duisburger Karsten Kruck (3. in 1:15:04 Std.) sicher auf Distanz hielt, war rundum glücklich: „Für mich war es mein erster Halbmarathon, und ich bin froh, dass ich vor dem hervorragend mitgehenden Publikum so gut präsentieren konnte.“ Eine starke Vorstellung bot Seniorenläufer Uli Dillenhöfer (TSV Kirchlinde), der sich als Sieger der Klasse M 50 auf beachtliche 1:25:06 Stunden verbesserte. Sein Sohn Fabian leistete ihm Schrittmacherdienste.

Bei den Damen gelang Uta Doyscher (LGO) in 1:24:06 Stunden ein sicherer Start-Ziel-Sieg. Die Schulleiterin, die momentan beruflich sehr stark eingespannt ist, wird in diesem Jahr kein Marathon- Rennen mehr bestreiten. Immer schneller wird die Dortmunderin Dorothee Sandkühler-Daniel, die sich riesig über ihren vierten Platz im Gesamteinlauf und über neue persönliche Bestzeit von 1:35:36 Stunden freute.

Peter Middel



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