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Doppelsieg für die LGO-Frauen

03.05.2010 | 18:56 Uhr

Den Langsprinterinnen der LG Olympia gelang bei den westfälischen Staffelmeisterschaften in Kreuztal in der 4x400m-Staffel der Frauen ein eindrucksvoller Doppelerfolg.

Das erste LGO-Quartett mit Carolin Strophff, Mira Räker, Jana Hartmann und Luisa Pöhling dominierte in starken 3:47,15 Minuten vor der zweiten LGO-Vertretung (3:54,45 Min.), für die Janina Balke, Laura Schnittker, Sarah Schomberg und Meike Holtkamp zum Einsatz kamen.

Jana Hartmann freut sich über Saisoneinstieg

800m-Spezialistin Jana Hartmann, die auf ihrem Einzelabschnitt mit inoffiziellen 55,3 Sekunden gestoppt wurde, zeigte sich mit ihrer Vorstellung zufrieden: „Für mich war dieser Staffel-Einsatz ein guter Saisoneinstieg. Zeitmäßig hätte ich nicht mehr erwarten können, da ich in Kreuztal aus dem vollen Training gelaufen bin." Auch die weiteren Einzelzeiten der siegreichen LGOlerinnen können sich sehen lassen: Carolin Strophff 57,1, Mira Räker 58,2 und Schlussläuferin Luisa Pöhling 56,5 Sekunden.

Keine allzu große Leistungsdichte beobachtete man in der 4x400m-Staffel der Männer, so dass der Startgemeinschaft Kirchlinde/Schalke/Breckerfeld (Schewalje, Weinreich, Leh, Gerdes) die Zeit von 3:38,09 Min. zum Sieg reichte.

Auf einem hohen Niveau stand dagegen die 3x1000m-Staffel der Männer, so dass der Bronze-Rang der LGO mit Chris Schwiegelshohn, Frank Meier und Fynn Schwiegelshohn in 7:39,37 Minuten aller Anerkennung wert war.

In der 3x1000m-Staffel der männlichen Jugend A zeigten Dominik Hollop, Paul Kochhäuser und Florian Wolter eine kämpferisch starke Leistung, so dass die LGO in der westfälischen Wertung in 7:56,82 Minuten hinter der LG Lemgo (7:56,16 Min.) den Vizemeister-Titel errang.

Bei den A-Schülerinnen ging über 3x800m richtig die Post ab. Die LGOlerinnen Luisa Koch, Kathrin Demmer und Vanessa Guting belegten in dem schnellen Rennen in 7:58,33 den achten Rang. Die zweite Vertretung der "Rothemden" mit Isabell Dillenhöfer, Louisa Wien und Katharina Wick wurde Elfte in 8:16,34 Minuten.

Heike Bienstein brauchte sich beim internationalen Halbmarathon in Meran über mangelnde Konkurrenz nicht zu beklagen. Die 23-jährige LGO-Langstrecklerin zeigte sich daher als Siebte in 1:19:46 Stunden mit ihrem Abschneiden sehr zufrieden. Schwierigkeiten hatte Heike Bienstein, die die 5km- in 18:16 Minuten und die 10km-Marke in 37:05 Minuten passierte, lediglich auf den letzten Kilometern, als die Temperaturen deutlich über 20 Grad stiegen.

David Holmgren, der vor kurzem zur Trainingsgruppe von Pierre Ayadi stieß, gefiel beim Halbmarathon in Bonn als Dritter mit seiner neuen persönlichen Bestleistung von 1:11:30 Stunden. Die Zeit des ehemaligen Mittelstrecklers wäre ohne seinen Sturz kurz nach 5km-Marke, bei dem er sich Hautabschürfungen und Prellungen zuzog, sicherlich noch besser ausgefallen.

Beim Frühlingslauf in Saerbeck teilte sich Thomas Buddenberg (LC Rapid) das Rennen im Halbmarathon-Lauf gut ein und dominierte in der M 40 in 1:18.38 Stunden.

Der Bielefelder Hermannslauf über 31 km gilt wegen seiner profilierten Strecke als große Herausforderung. Nicklars Achenbach (LT Bittermark) absolvierte die Ausdauerprüfung in der Klasse M 20 in 2:10:26 Stunden. Ihm am nächsten kam von den Dortmunder Läufern Heiko Brand (LC Rapid) mit 2:22:02 Std.

Beim Marathonlauf in Enschede erfreute Stefan Puchtinger (LT Bittermark) als schnellster Dortmunder mit respektablen 2:55:41 Stunden. Auch sein Teamkollege Josh Pavlic blieb mit 2:59:41 Minuten noch unter der in Laufkreisen begehrten Drei-Stunden-Marke.

Peter Middel

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