Die Schwerter TS ist abgestiegen

Sechs Jahre nach dem Aufstieg in die Landesliga müssen die Basketballer der Schwerter TS den bitteren Gang in die Bezirksliga antreten. Die 59:68-Niederlage gegen den Herner TC im letzten Heimspiel der Saison besiegelte einen Rückstand in der Tabelle, den das Team um Trainer Klaus Tschorn nicht mehr aufholen kann.

Schwerte.. 
Basketball-Landesliga
Schwerter TS - Herner TC59:68
(20:14, 11:18, 19:15, 9:21)

Samstag, 18 Uhr, Gänsewinkel


Am Ende waren die Gesichter der Beteiligten nicht so lang, wie man bei einem Abstieg eigentlich vermuten konnte. Es wurde geredet, es wurde sogar ein wenig gelacht - von Untergangsstimmung und Trübsal keine Spur. Zu lange hatte sich der drohende Abstieg angebahnt, der jetzt definitiv feststeht.


Alles aufgeboten


Die Schwerter Basketballer boten noch einmal alles auf, um sich gegen den Abstieg zu stemmen. Dabei sah es lange so aus, als könnte die STS die Abstiegsfrage bis zum letzten Spieltag offen halten, denn das Tschorn-Team konnte sich immer wieder eine Führung erspielen.




Dass die STS-Spieler ausgerechnet im Schlussviertel Nerven zeigten, war symptomatisch. Das 56:53 war die letzte Schwerter Führung, dann machte sich Nervosität breit - die Wurfquote fiel ins Bodenlose. Und Herne nutzte das: erst der 56:56-Ausgleich, dann die 61:56-Führung vier Minuten vor der Sirene.


Von gegnerischen Fans beeindruckt


Überhastet versuchten die Schwerter den Rückstand irgendwie aufzuholen, zusätzlich zeigten sie sich von den Rufen des Herner Anhangs auf der Tribüne beeindruckt, denn nur einer von acht Freiwürfen fand im Schlussviertel den Weg durch den Ring.


Man hatte nicht mehr das Gefühl, dass die Turnerschaft noch einmal zurückkommen könnte. Beim 57:66 war die Vorentscheidung gefallen, die die STS eine Liga tiefer katapultierte.




TEAM UND PUNKTE
Schwerte:
Niklas Tschorn, Rainer Babilon (4), Tobias Priggemeier (12), Robin Seib (6), Daniel Dillmann (2), Felix Tschorn, Nicolas Jung (7), Lennart Pütter, Mohamed El Hamdi (18), Henrik Schwalenberg (2), Manuel Boruch (8), Maximilian Engel.