Die Oberliga bleibt das erklärte Ziel
13.02.2012 | 18:32 Uhr 2012-02-13T18:32:00+0100
Der TuS Eving ist das Phänomen der Hinrunde: so viele langfristige Ausfälle wichtiger Spieler hatte kein anderer zu verkraften - trotzdem reichte es zu einem Platz im oberen Drittel. In der letzten Saison gab’s bei ähnlich schwieriger Personallage einen Einbruch - den befürchtet Daniel Rios diesmal nicht: „Wir sind in der Breite viel besser aufgestellt.“
Die Ausgangsposition:
Als Tabellensechster (27 Punkte) gerade noch auf einem Aufstiegsplatz. Zum Abschluss der Herbstserie ein 2:1 beim ASC. Zuvor jedoch Niederlagen in Olpe (2:3) und daheim gegen Wattenscheid (0:7).
Die Vorbereitung:
Verlief aus Trainersicht sehr positiv mit beachtlichen Resultaten, wobei der 3:2-Sieg gegen Hamm herausragte. Rios: „Alle haben prima mitgezogen.“ Christian Löwenberg und Haris Bailhodzic haben wieder den Anschluss geschafft.
Die Personalsituation:
Weiterhin problematisch. Im Auftaktspiel gegen Oestrich fehlt neben den Langzeitverletzten Karim Bouzerda und Karim Bouasker weiterhin auch Sascha Rammel (voraussichtlich noch ca. zwei Wochen). Francis Bugri ist für eine Woche im Urlaub und Philipp Kasperidus muss aufgrund eines Praktikums in Gambia in den ersten drei Partien passen. Ein Fragezeichen zumindest für Sonntag steht hinter Anil Konya (Sprunggelenk) und Dimitrios Kalpakidis (Knie).
Die Neuen:
Heimkehrer Mohamed Lmcademali als einziger Winter-Transfer der Grün-Weißen hat sich gut eingefügt und seine konditionellen Defizite weitgehend aufgearbeitet. „Man sieht, welche Qualität er mitbringt. Wenn er komplett fit ist, wird er unsere Offensive enorm verstärken“, so Rios.
Die Erwartungen: Die Mannschaft hält an ihrem Ziel, der Qualifikation für die Oberliga, fest, und lässt sich auch von den personellen Sorgen, die sich wie ein roter Faden durch die Saison ziehen, nicht beirren. „Wir haben in der Hinrunde gezeigt, dass wir damit umgehen können“, sagt Daniel Rios selbstbewusst. Wichtig sei ein guter Start gegen Oestrich und in Brambauer: „Wir müssen jedes Spiel als eine Art Finale betrachten.“
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