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Die Moral beim BVB II stimmt vor Spiel gegen Chemnitz

05.10.2012 | 18:31 Uhr
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Die Moral beim BVB II stimmt vor Spiel gegen Chemnitz
Kommt für Koray Günter zum Eiinsatz: Florian Hübner.Foto: Bodo Goeke

Dortmund.  Die Moral stimmt, der Einsatz stimmt: Nur der Erfolg bleibt bei Drittligist BVB II seit Wochen aus. Seit acht Spielen wartet der Revierklub auf einen Sieg. Gegen Chemnitz soll dieser am Sonntag nun endlich eingefahren werden.

Das Ziel ist glasklar. Am Sonntag (14 Uhr, Stadion Rote Erde/Im Live-Ticker bei DerWesten) soll gegen den Chemnitzer FC die Negativserie des BVB II reißen. Endlich, möchte man sagen, waren die Borussen doch sowohl in Münster als auch in Unterhaching schon nahe dran. Seit acht Spielen läuft der Drittligist nun einem Sieg hinterher. Gegen den ehemaligen DDR-Meister aus Chemnitz wollen die Jungs von BVB II-Coach David Wagner endlich wieder jubeln.

BVB II-Trainer Wagner hat klaren Aufwärtstrend erkannt

Ein Blick auf die Tabelle verkneift sich David Wagner. Natürlich kennt er das nackte Zahlenwerk zur Genüge. Seit acht Spielen ohne Sieg, Schlusslicht mit zwei Punkten Abstand zur RW Erfurt, ein katrastrophales Torverhältnis (minus 15). Und dennoch sei die Moral intakt, versichert Wagner. Besonders das 0:1 in Münster und das 3:4 in Unterhaching hätten gezeigt, dass man in jedem dieser Spiele die Möglichkeit hatte, zumindest einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. „Daraus ziehen wir unsere Energie“, so der Coach, der seit vier Spieltagen einen klaren Aufwärtstrend erkannt hat, besonders in der Abwehr. „Bis auf das Spiel in Unterhaching, wo Zlatan Alomerovic einen schwachen Tag hatte, haben wir gegen Stuttgart und Babelsberg und in Münster hinten gut gestanden“, lobte Wagner die Defensive: „Wir sind wieder in der Spur, die Entwicklung zeigt nach oben.“

Und soll gegen Chemnitz fortgesetzt werden. Über den ehemaligen Chemnitzer Chris Löwe habe er Insiderwissen über den Gegner gesammelt, dazu sei der Gegner beim 0:0 in Bielfeld beobachtet worden. Fazit: Die Ostdeutschen, aktuell auf Rang zehn mit 15 Punkten, verfügen über eine robuste und erfahrene Mannschaft, die mit Maik Kegel und Sascha Pfeffer zwei technisch beschlagene Leute in ihren Reihen hatte.

BVB II-Stürmer müssen endlich das Tor treffen

Bleibt die immer wiederkehrende Frage, wer denn beim BVB II die Tore schießen soll und wann endlich die Chancenverwertung auf Normalmaß steigt? „Das ist unser großes Manko, dass wir unsere Chancen einfach nicht verwerten und noch kein einziges Stürmertor geschossen haben“, spricht Wagner Klartext. Jeder andere Spieler seiner Mannschaft dürfe sich aber angesprochen fühlen und sich als Torschütze verewigen.

Peter Kehl

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