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Hallenfußball

Der TuS Eving bleibt der große Unbekannte

03.01.2013 | 18:24 Uhr
Der TuS Eving bleibt der große Unbekannte
Kapitän Alessandro Desiderio (Mitte) ist bei Alemannia Scharnhorst ein wichtiger Spieler im Konzept von Trainer Thomas Faust. Kürsat Can (links) wird dagegen in der Zwischenrunde fehlen.Foto: Bodo Goeke

Ist Westfalenligist TuS Eving trotz seiner zahlreichen Winter-Abgänge immer noch stark genug, um locker den Einzug in die Finalrunde zu schaffen? Diese Frage wird am Freitag und Samstag in der Halle Nord beantwortet. Gute Chancen werden auch Phönix Eving und Alemannia Scharnhorst eingeräumt.

Von der Westfalenliga bis zur Kreisliga B reicht die Palette der Zwischenrundenteilnehmer in der Halle Nord. In den beiden Gruppen treffen jeweils zwei höherklassige Klubs auf zwei Kreisligisten.

Phönix Eving geht gemeinsam mit dem FV Scharnhorst in der Gruppe 1 als Favorit ins Rennen, obwohl Christian Eckle gewarnt ist: „Das wird eine heiße Kiste gegen Ortsnachbar VfL Kemminghausen. Und auch gegen Nette mit seinen Fans wird es nicht einfacher. Ganz abgesehen vom Bezirksligaduell gegen Scharnhorst.“ Ercan Umucu ist nach überstandener Zehenverletzung dabei. Marvin Niesert vom FV Scharnhorst will mit den Neuzugängen Christoph Parossa und Malvin Lorenz beginnen, da vermutlich die Pässe rechtzeitig aus Duisburg zurückkommen. „In der ausgeglichenen Gruppe wird es nicht einfach“, hofft er auf einen konzentrierten Auftritt seiner Truppe.

Wenn der VfL Kemminghausen die Leistung aus der letzten Woche abruft, dann ist einiges möglich. Allerdings fehlen Trainer Christian Wichert mit Sebastian Iwanski (Mittelhandbruch) und vielleicht auch Yves Winter (krank) zwei wichtige Hallenspieler. Die Netter haben zwei Busse gechartert und werden von mindestens 150 Fans begleitet . „Wir kommen mit breiter Brust und haben hier nichts zu verlieren“, ist Trainer Stephan Knop selbstbewusst. Christian Hoppe und Patrick Brokop kommen neu in den Kader.

In der Gruppe 2 scheint der TuS Eving das Maß aller Dinge zu sein - allerdings tat sich der Westfalenligist in der Vorrunde enorm schwer. „Wir müssen coolen Kopf bewahren und uns steigern, wenn wir unserer Favoritenrolle gerecht werden wollen“, weiß Trainer Dimitrios Kalpakidis, der den Kader mit Marcus Scheffer und Pierre Krause verstärkt.

Faust ändert auf zwei Positionen
Trainer Thomas Faust von Alemannia Scharnhorst will am zweiten Tag noch alle Chancen aufs Weiterkommen haben. Für Kürsat Can (beruflich verhindert) und Urlauber Nikolas Posiednik kommen Pavel Mondrzik und Markus Nowak ins Team.

B-Ligist Türkspor fühlt sich als Außenseiter nicht unter Druck. „Alles was jetzt noch kommt, ist ein Bonus“, geht Trainer Mesut Aksoy locker in die Spiele. Mit Cagdas Düzgün steht ein ehemaliger Stadtmeister in seinem Team. Der SC Osmanlispor hatte beide Vorrundenspiele gewonnen. „Wir müssen uns aber steigern, denn die Leistung wird jetzt nicht reichen“, ist Halil Gönen überzeugt. Der Kader bleibt unverändert.

Jürgen Klippert



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