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Der OSC ist doppelt gewarnt

04.10.2012 | 20:05 Uhr
Der OSC ist doppelt gewarnt
Er fehlt am Freitag: Julius Webeling.Foto: Bodo Goeke

Der Rechenweg ist zwar ein anderer, wichtiger ist allerdings, dass das Endergebnis stimmt. 6:4 Punkte hatte sich OSC-Trainer Thorsten Stoschek als realistisches Ziel für seine Mannschaft vor der Herbstpause vorgenommen. Wohlwissend, dass der Start wegen der nicht unbedingt optimalen Vorbereitung etwas holprig werden würde. Das wurde er auch, sogar holpriger als vermutet – doch nach zwei Auftaktpleiten könnte der OSC am Freitagabend (20.15 Uhr, Halle Hacheney) das vorgebene Trainerziel doch noch erreichen. Voraussetzung: ein Sieg gegen den TV Schwitten.

Was sich nach einer leichteren Aufgabe anhört, gehören die Schwittener doch zum Kreis der Teams, die vermutlich gegen den Abstieg spielen werden. Andererseits: Am vergangenen Wochenende sorgten die Mendener, bei denen Tihomir Knez und Linkshänder Torsten Becker zu den Aktivposten gehören, für die größte Überraschung des Spieltags, sie besiegten den haushohen Favoriten Westerholt mit 32:29. „Wir sind also gleich doppelt gewarnt“, mahnt Thorsten Stoschek und erinnert an die Vorsaison. Das war es der OSC, der die Aufgabe in Schwitten auf die leichte Schulter nahm und mit einer unerwarteten Niederlage die Heimreise antrat. Wenn der OSC in der Nachbetrachtung der vergangenen Spielzeit unnötig verlorene Punkte sucht, die ihm den Aufstieg gekostet haben – die in Schwitten stehen ganz oben auf der Liste.

„Wir müssen Tempo vorlegen und den Druck über 60 Minuten hochhalten“, wünscht sich Stoschek für die Partie am Freitag. Soll heißen: den Aufwärtstrend der vergangenen Woche bestätigen. Fehlen werden dem OSC bei diesem Versuch Trainersohn Dan Stoschek (krank) und Julius Webeling, der privat verhindert ist.

Timm Becker

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