"Der Knoten ist noch nicht geplatzt"
11.09.2009 | 19:48 Uhr 2009-09-11T19:48:00+0200
Das „Abenteuer Westfalenliga” geht für den Hombrucher SV weiter. Am Sonntag um 18 Uhr folgt Teil 6 der Serie, Gegner ist SuS Langscheid / Enkhausen auf der Anlage an der Deutsch-Luxemburger-Straße. Aplerbeck hofft, gegen Brambauer den Aufwärtstrend fortzusetzen.
Das „Abenteuer Westfalenliga” geht für den Hombrucher SV weiter. Am Sonntag um 18.00 Uhr folgt Teil 6 der Serie, Gegner ist SuS Langscheid / Enkhausen auf der Anlage an der Deutsch-Luxemburger-Straße.
Sieben Punkte weist die Bilanz der Gäste bisher aus, und wie der HSV hat Langscheid bereits 13 Tore erzielt. Dennoch verläuft die aktuelle Formkurve der Elf vom Sorpesee nach unten, gegen Herbede und Hassel setzte es zuletzt empfindliche Heimniederlagen mit jeweils vier Gegentoren. Besonderes Augenmerk sollte auf den Stürmern Matthias „Pocke” Kauke und Tim Rademacher liegen.
Kein Grund jedoch für Sead Sabotic und den aus dem Urlaub zurückgekehrten Chefcoach Samir Habibovic Foto), Langscheid etwa auf die leichte Schulter zu nehmen. „Gegen diesen offensivstarken Gegner müssen wir höllisch aufpassen”, mahnt der Co-Trainer. Da passt es gut, dass Daniel Engel wieder einsatzbereit ist. Zumindest auf der Ersatzbank wird der Hombrucher Abwehrchef schon wieder Platz nehmen können.
Anders die Situation bei Paul Fudala und Patrick Schöpf: zwar haben beide schon wieder mit dem Lauftraining begonnen, ihr Einsatz morgen Abend käme aber definitiv zu früh. So wird also die Elf beginnen, die sich in der Vorwoche mit Bravour zum 2:2-Unentschieden in Herbede kämpfte und spielte.
Eins verspricht Sead Sabotic in jedem Falle: „Die Fehler aus dem Waltrop-Spiel werden wir ganz sicher kein zweites Mal machen!" Zu kopflos sei man als leichter Favorit in die Partie gegangen, das aber, so Sabotic, verbiete sich morgen. Aus einer stabilen Defensive flott kontern und vielleicht wieder ein schnelles Tor vorlegen - die bisherigen Hombrucher Erfolge basierten jedenfalls auf diesem einfachen und dennoch so wirkungsvollen Rezept.
HSV: Papajewski - Cusano, Simböck, Baron, Szugfil - Konya, Lau, Ribeiro, El Moudni - Schwarz, Bazzani. - Bank: Engel, Ringwelski, Jansen, Bergener, Greig, Ljakic. - Es fehlen: Kötter, Fudala, Schöpf, Braun (alle verletzt).
Es ist das Spiel eins nach dem Befreiungsschlag des ASC 09 gegen den VfL Schwerte, Gegner ist der „kleine BVB” aus Brambauer. Das Spiel in der Glückauf-Arena steht für beide Teams unter einem Motto: unbedingt punkten, um sich mit drei weiteren Zählern aus dem Tabellenkeller abzusetzen.
Denn auch der BVB ist mit bisher drei Punkten alles andere als gut gestartet. Allerdings musste Brambauer knappe Niederlagen gegen Teams wie Ennepetal, Wanne-Eickel oder Dröschede einstecken, und der bisher einzige Sieg war gleich ein 6:1 gegen Recklinghausen. Das bedeutet für den ASC: höchste Wachsamkeit ist angesagt, zumal der BVB ein alles andere als bequemer Gegner ist. „Brambauer ist sehr kampfstark und geht direkt in die Zweikämpfe”, weiß Andreas Pzrybilla, „da müssen wir hellwach sein und die Zweikämpfe annehmen”.
So richtig zufrieden ist er mit dem Training unter Woche noch nicht. Einige Spieler, so Przybilla, hätten es immer noch nicht so ganz kapiert: „Der Knoten ist noch lange nicht geplatzt, es geht jetzt erst richtig los!" Christian Kinder ist wieder im Kader, für einen Platz in der Startelf wird es aber noch nicht reichen. Dagegen fällt Giovanni Schiattarella verletzt aus.
ASC (Kader): Piontek, Boldt, Buchwald, Steindor, P. Mihajlovic, M. Mihajlovic, Sievers, Woidtke, Enke, Behrend, Kinder, Boutagrat, Dworrak, Moreira, Lorenz. - Es fehlen: Schiattarella, Wisse, Hense, Konya, Halim (alle verletzt).
0mitdiskutieren