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Dennis Klemme in jeder Beziehung der Beste

06.09.2010 | 18:40 Uhr
Dennis Klemme in jeder Beziehung der Beste
Siegerehrung bei der Int. Meisterschaft von Dortmund.

Am Ende waren alle Beteiligten zufrieden bei der 37. Auflage der Internationalen Meisterschaft von Dortmund um den Preis der Sparkasse Dortmund. Die Fans, die Fahrer, die Sponsoren und natürlich die Hombrucher Organisatoren. „Alles hat gestimmt, nicht nur die überwältigende Zuschauerresonanz“, kommentierte Sturm-Chef Andreas Schulz den Sieg des Wiedenbrückers Dennis Klemme. Lokalmatador Christoph Schübbe erkämpfte sich einen starken zehnten Rang.

Und dennoch: Schübbe, das hoffnungsvolle Hombrucher Talent, war wohl der Pechvogel der Veranstaltung. Im Kriterium war der 19-Jährige gestürzt. Nicht schwer, aber Rad und Helm waren ziemlich demoliert. An eine Platzierung unter den ersten Acht, die für die Qualifikation für das Derny-Rennen erforderlich war, war unter diesen Umständen natürlich nicht zu denken.

Mit der Entscheidung im Kriterium hatte Schübbe natürlich nichts zu tun. Die schnellsten Beine hatte der spätere Gesamtsieger Dennis Klemme. 22 Punkte hatte der Wiedenbrücker gesammelt, 16 Zähler gingen an den Holländer Joost van Weerd, 13 Punkte an den Tschechen Tomas Hruby. Im finalen Derny-Rennen ließ Klemme dann aber nichts anbrennen. Er siegte souverän vor Hruby und van Weerd, der dadurch auf Platz drei zurück fiel, während der Gast aus Prag Zweiter wurde.

Und Christoph Schübbe? Dank der Wildcard des Veranstalters konnte der Hombrucher im Derny-Rennen starten und wurde dort Zehnter. Man muss ihm zu dabei zugute halten, dass er stark gehandicapt war durch seinen Sturz im Kriterium. „Etwas enttäuscht bin ich schon, ich wollte mich unbedingt selbst für das Derny-Rennen qualifizieren“, sagte Schübbe.

In der C-Klasse fuhr Ralf Kummerer (RSV Nord) auf Platz zwei hinter Erik Fischer (Blitz Spich). Christian Kemper (RV Sturmvogel) und Gabor Klung (Sturm Hombruch) komplettierten die gute Vorstellung.

Bei den Senioren wurde Jochen Noll (RSV Nord) Fünfter hinter Sieger Ingo Söder. In den Nachwuchsklassen gab’s sogar einen Dortmunder Sieg. Justin Wolf, lange Jahre in Hombruch Sturm-Mitglied, setzte sich in der U 19 durch. Allerdings vertrat er die Farben seines Clubs RSV Unna. Hoffnung machten aber hier die Hombrucher Erfolge durch Florian Fischer (5.) und Andre Laudanski (9.). Hoffnung machte auch der Auftritt eines jungen Lütgendortmunders. Tim Funk wurde in der U 13 Siebter. Einem Verein gehört er aber nicht an, sondern der RSG Heinrich-Böll-Gesamtschule.

Peter Kehl

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