Defensivarbeit ist das Manko in Holzen

Mit großen Ambitionen war der TuS Holzen-Sommerberg in diese Saison gestartet. Zur Winterpause stehen 20 Punkten auf dem Konto des Vorjahresdritten. Das reicht aktuell nur für den unbefriedigenden siebten Platz. Das sieht auch der Trainer der Holzener so.

SCHWERTE.. Der siebte Rang stellt auch Trainer Ingo Meyer nicht zufrieden: "Die Leistungsdichte ist nicht mehr so da wie im vergangenen Jahr. Wir haben nicht so viele Punkte geholt, wie wir es uns vorgestellt hatten." Bei seiner Fehleranalyse stößt Meyer auf den Fakt, dass sein Team während der Hinrunde das Trainingsgelände wechseln musste. Wegen der Umbauarbeiten im heimischen Eintrachtstadion ging es nach Westhofen. Dabei betont der Trainer die "großartige Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des VfB Westhofen". Trotzdem sieht er Nachteile, die für die magere erste Serie ausschlaggebend waren. "Wir hatten einen anderen Trainingsstandort und sehr späte Trainingszeiten, was auch zu einer gewissen Unruhe im Training geführt hat", erklärt Meyer.


Seinen Ansatz scheint der 8:2-Kantersieg im ersten Heimspiel auf dem neu verlegten Kunstrasen im Eintrachtstadion zum Abschluss der Hinrunde zu stärken. Doch es wäre zu einfach, die Fehlersuche an dieser Stelle einzustellen. So hat sich für Meyer auch innerhalb der Liga einiges geändert. "Die Spielweise ist eine andere. Viele spielen lange Bälle auf die schnellen Stürmer", so Meyer. Er dagegen bevorzuge es, zu kombinieren.

Seine Spielidee kollidiert aktuell noch mit der Kick-and-Rush-Mentalität. Doch in der Rückrunde soll sich das ändern. Bereits jetzt deuteten die Holzener gegen einige vor ihnen stehende Mannschaften an, dass sie genug Qualität für eine bessere Platzierung haben. So spielte der TuS zum Beispiel Remis gegen Tabellenführer Vatanspor Hemer und Ergste und schlug Hüingsen mit 2:0.


Doch konstant war Meyers Team nicht. "Unser Manko ist die Defensivarbeit. Wir haben bereits 32 Gegentreffer", hat Meyer erkannt. In der gesamten Vorsaison waren es nur 40 Gegentore. Ob es den Holzenern gelingt, die Fehler nach der Winterpause abzustellen? Besagtes 8:2 zum Einstand auf dem neuen Kunstrasen hat gezeigt, dass sie es können. Bleibt abzuwarten, ob die Holzener diesen Schwung in die Rückrunde übertragen können.

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