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BVB 2 gegen Werder Bremen

"Das wird eine ganz enge Kiste"

09.03.2010 | 18:00 Uhr

Die gute Nachricht zuerst. Das Drittliga-Spiel des BVB 2 gegen Werder Bremen 2 findet heute Abend (Anstoß 19 Uhr) im Stadion Rote Erde statt. Der Rasen wurde gestern vom Schnee befreit, danach gab eine Platzkommission Grünes Licht.

Sollte im Laufe des Mittwochs nicht eine grundsätzliche Wetteränderung einsetzen, wirddie Partie über die Bühne gehen.

Einen Vorgeschmack auf die eisigen Kühlhaus-Temperaturen, die Spieler und Zuschauer heute Abend erwarten, nahm BVB 2-Trainer Theo Schneider schon am Mittwoch mit nach Hause. Ein bitter kalter Wind fegte über das Trainingsgelände in Brackel. „Warm kann man dabei nicht werden”, zeigte sich Schneider beeindruckt.

Was auch für den Gegner aus Norddeutschland gilt, der als Tabellen-16. nur einen Punkte hinter dem BVB 2 liegt. „Das wird eine ganz enge Kiste. Bremen dürfte nach der 0:4-Pleite in Offenbach auf dem Boden der Tatsachen sein, nachdem sie davor mit 6:1 in Kiel gewonnen hatten”, sagte Schneider voller Respekt. Selbst der verletzungsbedingte Ausfall von Torjäger Pascal Testroet sieht Schneider nicht als Vorteil an: „Die Bremer zaubern immer neue starke Jungs hervor.”

Was ausnahmsweise auch für den BVB gilt, der überraschend auf Daniel Ginczek zurückgreifen kann (wir berichteten). Seine Sperre von zwei Spieltagen nach der Roten Karte in der A-Junioren-Begegnung gegen den VfL Bochum hat auf die 3. Liga keine Auswirkung. „Für uns ist das sehr wichtig, wir haben damit eine weitere Alternative im Angriff”, betonte Schneider. Ob der 19-Jährige allerdings in der Startelf auflaufen wird, erscheint fraglich. Gestern jedenfalls klagte Ginczek über leichte Adduktoren-Probleme. Ein weiteres Fragezeichen in der Aufstellung des BVB 2 steht hinter den Verstärkungen aus der Profiabteilung. Schneider tappte - zumindest bis Mittwochnachmitag - noch im Dunkeln. Theoretisch könnten zumindest Julian Koch, Dede, Uwe Hünemeier oder Dimitar Rangelov im Stadion Rote Erde auflaufen.

Eine Verstärkung wäre durchaus sinnvoll, den die Bremer verfügen nach Aussage von Schneider nicht nur über „individuell starke Spieler”, sondern auch über hochgewachsene Akteure: „Bis auf zwei Spieler haben alle mindestens eine Körpergröße von 1,85 m”, sagte Schneider, der seinen Jungs bei der Mannschaftsbesprechung nach dem Training schon mal erklärte, worauf sie heute aufpassen müssen: „Besonders bei Standardsituationen müssen wir höllisch wachsam sein.”

BVB 2: Höttecke - Koch, Neumeister, Sobiech, Kaptan - Großkreutz, Nottbeck, Tyrala, Piossek - Hille, Kullmann.

"Das wird eine ganz enge Kiste"

Peter Kehl

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