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Das nächste Silber für Katharina Grompe

20.07.2012 | 18:58 Uhr
Das nächste Silber für Katharina Grompe
Deutsche Jugend-Vizemeisterin über 100 Meter: Katharina Grompe (Mitte).

Nach WM-Silber nun auch DM -Silber. Eine Woche nach den U 20-Weltmeisterschaften in Barcelona zeigte sich Katharina Grompe (LG Olympia) bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach gut erholt und erkämpfte sich am Freitagabend über 100 m in 11,89 Sekunden hinter der Favoritin Alexandra Burghardt (LAZ Inn) den zweiten Rang.

Der Start, bei dem sie in Barcelona wertvolle Hundertstelsekunden verloren hatte, klappte im Mönchengladbacher Grenzlandstadion wesentlich besser. „Wir haben in den letzten Tagen aber nicht bewusst den Start geübt, damit Katharina nicht zusätzlich unter Stress gerät, denn sie kann normalerweise starten,“ erklärte Coach Marcus Hoselmann.

Mangels Masse waren die 100 m-Vorläufe bei der weiblichen Jugend U 20 ausgefallen. Katharina Grompe kam dies entgegen: „So hatte ich einen Lauf weniger und konnte mir einige Körner für das 100 m-Finale und die 200 m am zweiten Wettkampftag sparen.“

Vanessa Mark mit Hausrekord

Die 18-jährige LGOerin musste somit den 100 m-Zwischenlauf zum Warmlaufen nutzen. Nach einem guten Start erreichte sie als sichere Siegerin 12,09 Sekunden. Dabei trudelte sie auf den letzten Metern nur noch aus. „Ich habe bei dem Rennen bewusst Wert auf die Beschleunigungsphase gelegt. Das andere war Nebensache,“ berichtete „Kathi,“ die heute noch gute Medaillenchancen auf der 200 m-Distanz hat.

Neben Katharina Grompe war in den 100 m-Zwischenläufen mit noch Annika Bornemann (Teutonia Lanstrop) noch eine weitere Dortmunderin vertreten, die mit 12,70 Sekunden jedoch nicht weiterkam.

Ihre Teamkollegin Vanessa Mark blieb übert 100 m Hürden im Vor- und Zwischenlauf mit 14,56 bzw. 14,54 Sekunden zweimal unter ihrer persönlichen Bestzeit von 14,70 Sekunden, konnte sich damit aber nicht für das Finale qualifizieren. Auch Vanessa Guting (LG Olympia) musste nach dem 1 500 m-Vorlauf, bei dem sie mit 4:56,72 Minuten vier Sekunden über ihrer persönlichen Bestzeit blieb, vorzeitig Abschied nehmen. Ähnlich erging es ihrem Teamkollegen Yannik Giese über 1 500 m in 4:17,39 Minuten.

Peter Middel

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