„Das Kollektiv ist unsere größte Stärke“
12.11.2010 | 18:59 Uhr 2010-11-12T18:59:00+0100
Vor 14 Tagen der Derbysieg ge-gen den ASC 09, dann er überzeugende Auftritt beim 4:1 in Dröschede und jetzt sogar ein echtes Spitzenspiel: Mit einem Heimsieg über Tabellenführer TuS Erndtebrück könnte der TuS Eving mit dem sonntäglichen Gegner gleichziehen. Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis über die bislang so erfolgreiche Saison und die Perspektiven des derzeitigen Westfalenliga-Dritten.
Die Experten hatten den TuS Eving schon vor Saisonbeginn nie mit dem Abstieg in Verbindung gebracht. Aber hätten Sie damit gerechnet, dass die Mannschaft als Aufsteiger nach 13 Spieltagen so weit oben stehen würde?
„Sicherlich nicht. Vielleicht hat der eine oder andere davon geträumt, gleich wieder ziemlich weit oben angreifen zu können, doch realistisch war diese Einschätzung nicht und die momentan gute Platzierung ist sicherlich nur eine Momentaufnahme. Allerdings haben die bisherigen Erfolge aber auch gezeigt, wie gut insgesamt gearbeitet haben und dass wir uns vor keiner Mannschaft verstecken müssen.“
Und jetzt kommt der Tabellenführer...
„Wir freuen uns auf die Partie und die Gelegenheit, uns mit einem weiteren Top-Team messen zu können. Erndtebrück war als Vorjahres-Vizemeister schon vor der Saison zu den Titelaspiranten gezählt worden und hat die Vorschusslorbeeren bislang auch bestätigt. Eine spielerisch gutes, aber auch körperlich starkes Team. Gerade bei Standards müssen wir hellwach sein.“
Was hat der TuS Eving dem entgegenzusetzen?
„Den Heimvorteil und eine hervorragende Bilanz von fünf Siegen und einem Remis im Eckey-Stadion. Aber auch einen guten Lauf und eine gewisse Euphorie. Wir spielen bislang ja eine super Saison. Und ich hoffe, dass das speziell auch in diesem Spiel von unseren Fans honoriert wird.“
Worin liegen derzeit die Stärken dieser Mannschaft?
„Eindeutig im Kollektiv. Wir treten als Einheit auf uns nachdem der größte Teil des Kaders jetzt fast eineinhalb Jahre zusammen ist, greifen die Rädchen mehr und mehr ineinander. Hinzu kommt individuelle Klasse - es gibt Leute bei uns, wie Francis Bugri oder Sascha Rammel, die locker ein, zwei Klassen höher spielen könnten. Aber auch sie fügen sich prima ins Ganze ein.“
Mit welchen Erwartungen gehen Sie in dieses Spitzenspiel - und worauf wird es vor allem ankommen?
„Wir müssen vollste Konzentration an den Tag legen und von der ersten Minute an mit Leidenschaft zeigen, dass wir dieses Spiel gewinnen wollen. Wir hoffen auf einen Sieg, auch wenn es kein leichtes Unterfangen wird. Sicherlich könnte in entscheidenden Situationen auch das Glück eine gewisse Rolle spielen.“
Unabhängig von diesem Spiel: Was könnte in dieser Saison möglich sein?
„Ziel war immer ein gesicherter Mittelplatz, daran werden wir auch jetzt nicht rütteln. Aber wir wollen so lange es geht um die vorderen Plätze mitspielen. Sollte am Ende eine Position um Rang fünf herausspringen und wir dazu bester Dortmunder Westfalenligist werden, hätten wir eine Riesensaison gespielt.“
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