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Leichtathletik:

Cipa holt Gold in Erfurt dank Handballtraining

14.02.2011 | 17:50 Uhr
Cipa holt Gold in Erfurt dank Handballtraining
Gold im Hochsprung: Dirk Cipa

Dirk Cipa (LG Olympia) profitiert zurzeit in der Leichtathletik hauptsächlich von seinem Talent, denn auf die Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften in Erfurt konnte er sich wegen ständiger Achillessehnen- Beschwerden nicht vorbereiten.

Trotz dieses Handikaps gewann der 35-jährige Sport- und Mathematik-Lehrer im Speerwerfen, das im Rahmen der Winterwurfmeisterschaften außerhalb der Halle ausgetragen wurde, „Gold“ mit 46,93m und im Hochsprung „Silber“ mit 1,84m.

Fit hält sich Dirk Cipa lediglich mit dem Handball-Training, das er mit der HC Dortmund-Süd absolviert. Die Leichtathletik ist für ihn eigentlich tabu. „Da meine linke Achillessehne schmerzt und ich rechts mein Sprungbein habe, kann ich jedoch noch am Hochsprung teilnehmen. Zudem verfüge ich als aktiver Handball-Spieler und ehemaliger Zehnkämpfer immer noch über eine gute Wurfkraft, so dass auch das Speerwerfen für mich kein Problem darstellt“, erklärte der Rückraum-Spieler.

Die neu formierte Werfergruppe des ASC 09 glänzte in Erfurt mit zwei Gold-, einer Silber- und drei Bronzemedaillen. „Auf drei Plaketten hatte ich gehofft. Dass es nun doppelt so viel wurden, spricht für die hervorragende Einstellung unserer Athletinnen und Athleten,“ freute sich Reiner Kobs.

Gleich dreimal Edelmetall konnte Klaus Kynast mit nach Hause bringen. Der frühere Hagener hatte in der Klasse M 60 seinen besten Auftritt im Diskuswerfen, in dem er mit respektablen 42,82m zu Titelehren kam. Im Hammerwerfen wurde der 61-Jährige Zweiter mit 48,87m und im Kugelstoßen Dritter mit 13,50m.

Reiner Kobs hatte Bianca Wiecken im Hammerwerfen der Klasse W 30 eine Weite zwischen 53 und 55 Meter vorausgesagt. Der ASC-Coach lag mit seiner Prognose richtig, denn die frühere Junioren-Europameisterin erzielte exakt 54,63m und ließ der Münsteranerin Michaela Wagner (43,63m) keine Chance.

Im Hammerwerfen der Klasse M 50 erfüllte Frank Stanowski als Dritter mit 44,96m die Erwartungen. Ebenfalls auf den Bronze-Rang kam sein Teamkollege Valeriy Bilokon, der im Hammerwerfen der Klasse M 60 das 5kg- schwere Wurfgerät auf 47,00m beförderte.

DerWesten

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