BW Alstedde wechselt in den Kreis Dortmund

Der SV BW Alstedde wechselt zur Saison 2015/2016 in den Fußballkreis Dortmund. Das haben die Mitglieder auf einer außerordentlichen Versammlung am Sonntagvormittag im Klubheim am Heikenberg beschlossen. Der Wechsel wird nötig, da der Fußballkreis Lüdinghausen zum Ende der laufenden Spielzeit den Spielbetrieb einstellt.

LÜNEN.. Die Alstedder werden somit der achte von insgesamt zehn Lüner Fußballklubs, die in Dortmund spielen. Der Dortmunder Kreis ist, was die Vereine angeht, der größte im Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW). Was die Fläche angeht, zählt er aber zu den kleineren. Es wird in zwei Kreisligen A gespielt mit 2,5 Aufstiegsplätzen. Im Juniorenbereich gibt es je eine Kreisliga A pro Altersklasse mit direktem Aufstiegsrecht. Ab der E-Jugend wird mit Auf- und Abstieg gespielt. Alle Alstedder Teams werden im neuen Kreis in die Ligen eingruppiert, denen sie auch im Kreis Lüdinghausen in der neuen Saison angehört hätten.

Eindeutiges Ergebnis

"Unser Ziel war es immer, eine große Lösung mit den Vereinen aus dem Kreis Lüdinghausen zu finden. Dafür haben wir uns so lange Zeit genommen. Leider ist die große Lösung im Kreis Münster für uns aufgrund der Entfernungen nicht realisierbar. Das Abstimmungsergebnis in allen aktiven Abteilungen war dann eindeutig, wenn auch überraschend, pro Dortmund. Allen ist bewusst, dass es bei einem Wechsel in einen größeren Kreis auch Probleme geben kann. Aber nun wird es für BWA zu einer großen Lüner Lösung kommen, die sicherlich auch viele positive Seiten hat" sagt Frank Fischer, 2. BWA-Vorsitzender.

Auch der Sportliche Leiter Joachim Greger ist zuversichtlich: "Es ist für die Zukunft der richtige Schritt. Die Senioren freuen sich schon auf die Stadtderbys. Die kurzen Wege waren sicherlich auch ein Grund."

Wirtschaftlichkeit ist ein Hauptargument

"Um eine Entscheidung zu treffen, die der Meinung möglichst vieler entspricht, haben wir als Jugendvorstand mit allen Jugendtrainern und Betreuern die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Kreise diskutiert und anschließend abgestimmt. Die Trainer haben sich mit rund 80 Prozent für den Kreis Dortmund entschieden" sagt der neue BWA-Jugendleiter Marco Mowinkel.

"Der Kreiswechsel sollte so wirtschaftlich wie möglich sein. Denn fast alle Jugendmannschaften sind bei der Anfahrt zu den Auswärtsspielen auf die Unterstützung der Eltern und Großeltern angewiesen. Die Wirtschaftlichkeit ist ein Hauptargument, in den Kreis Dortmund zu wechseln", sagt der 1. Kassierer und A-Jugend-Betreuer Wolfgang Krause. "Zudem können die Heimspiele der A-Junioren weiterhin freitagabends durchgeführt werden."Die Alstedder Verantwortlichen wollen sich jetzt mit dem Kreis Dortmund in Verbindung setzen und dann die notwendigen Schritte beim Verband einleiten.