BVB-Reserve und ASC befinden sich in Abstiegsnöten

In unvermindert großen Abstiegsnöten verabschiedeten sich Dortmunds Handball-Frauen in ihre Spielpause bis zum 28. Februar. Etwas entspannter als der ASC 09 darf dabei die zweite Garnitur von Borussia Dortmund dem weiteren Saisonverlauf der 3. Liga entgegensehen.

Dortmund.. Das Team des Trainerduos Dagmara Kowalska und Rene Baude verschaffte sich mit dem verdienten 26:26 gegen die HSG Gedern-Nidda ein Zwei-Punkte-Polster zu den Abstiegsrängen. Nach der im Spiel zuvor in Leverkusen (30:43) gezeigten desolaten ersten Hälfte registrierte Baude trotz dünner Personaldecke einen Aufwärtstrend.

Hohloch vor Knie-OP

Vor allem die kämpferische Komponente stimmte. Der BVB hat alles selbst in der Hand und könnte in den nächsten beiden Spielen beim Drittletzten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen und danach daheim gegen das Schlusslicht Fortuna Köln für eine Vorentscheidung auf dem Weg zum Klassenerhalt sorgen.

Mit großer Wahrscheinlichkeit werden die Schwarzgelben dabei und wohl bis zum Saisonende auf die Dienste von Carolin Hohloch verzichten müssen. Die großgewachsene Rückraumspielerin und Abwehrstütze kommt um eine Knieoperation nicht herum. Das steht nach wochenlanger Pause und konservativer Behandlung nun fest.

ASC vor schwieriger Situation

Während die Borussinnen, die zudem Hilfestellung aus dem Zweitliga-Aufgebot in Aussicht haben sollten, Licht am Ende des Tunnels sehen, gestaltet sich die Situation für den benachbarten ASC 09 Dortmund immer schwieriger.

In Ansätzen weist der Aufsteiger, so auch am Samstag beim Titelanwärter SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim (24:31) immer wieder seine Liga-Tauglichkeit nach. Letztendlich reduziert die sich aber zu oft auf die Fähigkeiten von Nicol Bojda und Melina Fabisch.

Verbesserungswürdige Fitness

Diese Erkenntnis musste auch der neue Trainer Kim Sörensen nach ganz kurzer Zeit gewinnen: "Die anderen Spielerinnen müssen sich mehr zutrauen, mehr Verantwortung übernehmen."

Daran und an dem verbesserungswürdigen Fitnesszustand will Sörensen konsequent bis zur nächsten Heimpartie gegen die HSV Solingen-Gräfrath arbeiten. Noch ist alles möglich, der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz, den der BVB bekleidet, beträgt nur zwei Zähler.