BVB liefert Statistik für „Torhüterinnen-Diplom”
02.02.2010 | 19:46 Uhr 2010-02-02T19:46:00+0100Sie ist eine großartige Torhüterin, deren Superleistungen es der HC Leipzig letztlich verdankte die deutsche Meisterschaft zu gewinnen. Katja Schülke stieg in der Saison 2008/09 in der Rangliste der Fachzeitung Handballwoche gemeinsam mit Clara Woltering (Leverkusen) zur Nummer eins auf.
Derzeit schreibt sie ihre Diplomarbeit. Thema? Natürlich die Handball-Torhüterinnen. Weil sie Material und aussagefähige Statistiken benötigte, sie aber nirgendwo bekam, wandte sie sich an unsere Zeitung. Hier konnte ihr geholfen werden. Sportredakteur Christian Menn, der ehemalige BVB-Trainer Dieter Trippen und Jochen Busch besorgten die dringend benötigten Unterlagen. Auch Gustl Wilke, bis April 2009 Handball-Dozent an der Uni Bochum, sagte Schülke Hilfe zu. Jetzt steht dem erfolgreichen Abschluss der Diplomarbeit ja eigentlich nichts mehr im Wege. Toi, toi, toi.
Übrigens: am 10. März erwartet der BVB den HC Leipzig. Hilfe von Katja Schülke wird er nicht erwarten können...
Torhüter spielen derzeit auch in der Trainingsplanung von OSC-Coach Carsten Lueg eine zentrale Rolle: Nachwuchsmann Julian Stumpf fällt wegen einer Erkältung aus und Routinier Malte Lueg leidet noch unter den Folgen eines Kopftreffers, den er im Spiel gegen HSC Recklinghausen hinnehmen musste.
»Größe des Kaders erweist sich als absolut richtig«
Da ist es gut, dass der dritte OSC-Keeper Nedo Pleic aus dem Heimaturlaub zurück ist. „Derzeit erweist sich die Größe unseres Kaders als absolut richtig”, denkt Carsten Lueg dabei auch an drei fehlende Feldspieler: Oliver Bratzke und Florian Köhne werden wie der langzeitverletzte Thomas Massat (Lauftraining) am Samstag vermutlich nicht nach Werdohl mitfahren.
Als gute Altenative auf der Mittelposition erwies sich zuletzt Tim Schröter. Er bekam den Vorzug vor dem vergrippten und beruflich stark belasteten Philipp Schürmann. Mittelfristig ist Lueg bezüglich Schröter aber noch vorsichtig: „Er ist jung und wird die Leistung nicht konstant bringen, aber er hat gezeigt, dass man mit ihm planen kann.”
Die Zukunftsplanungen des ASC 09 sind schon weit gediehen, aber nach Aussage des künftigen Trainers Hendrik Ernst noch längst nicht abgeschlossen. Sechs A-Jugendliche hatten zugesagt, die Landesliga-Mannschaft zu verstärken. Nicht beim ASC bleiben werden Torben Sasse, der bekanntlich zum HC Süd wechselt, und Nilas Praest. Letzterer, der 2008 vom HTV Sundwig/Westig in die ASC-A-Jugend wechselte und derzeit bester Angreifer ist, dürfte dem Lockruf von Jens Pfänder folgen - in das Umfeld der neu gebildeten HSG Ahlen-Hamm: Die wird in der kommenden Saison vermutlich in die 1. Liga aufsteigen und versuchen, die 2. Mannschaft als Nachwuchsteam in der 2. Liga zu etablieren.
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