BVB II spielt mit Owomoyela, Löwe und Gündogan
21.02.2012 | 16:06 Uhr 2012-02-21T16:06:00+0100
Dortmund. Prominente Unterstützung für das Regionalliga-Team von Borussia Dortmund. Auf Wunsch von Trainer Jürgen Klopp holen sich Patrick Owomoyela, Chris Löwe und Ilkay Gündogan Spielpraxis. Am Mittwoch trifft BVB II auf die Zweitformation des 1. FC Kaiserslautern.
So groß wie diesmal ist die personelle Unterstützung aus der Profiabteilung selten: für das Nachholspiel am Mittwochabend gegen die Zweitformation des 1. FC Kaiserslautern (19.00 Uhr, Rote Erde) kann BVB 2-Trainer David Wagner mit Patrick Owomoyela, Chris Löwe und Ilkay Gündogan planen. Alle drei holen sich auf Wunsch von Chefcoach Jürgen Klopp wichtige Spielpraxis im Regionalliga-Team. Und Wagner ist überzeugt: „Sie werden sich voll reinknien und uns in einem richtig schweren Spiel enorm helfen.“
Es wird Zeit, dass es wieder losgeht. Nicht nur, weil die Englischen Wochen irgendwann vielleicht Überhand nehmen könnten, sondern auch, um das Tabellenbild wieder zu korrigieren. Gleich vier Plätze haben die Jungs von David Wagner durch die Ausfälle der letzten Wochen eingebüßt
Boyd fit für das Duell der Torjäger
Mit einem Dreier gegen Lautern würden die Borussen das verloren gegangene Terrain wieder zurückerobern. Ein Sprung von Rang acht auf Platz vier gelang den Schwarz-Gelben schon einmal: mit dem 2:1 in Leverkusen. Es war Borussias bislang einziges Punktspiel nach der Winterpause.
Diesmal aber steht einer Austragung der Partie nichts im Wege. Ulrich Riesewieck, Betriebsleiter in der Roten Erde, gab am Dienstag grünes Licht, nachdem er mit seiner Crew auf dem Rasen noch einmal Hand angelegt hatte. Es ist der erste Heimauftritt seit der 0:1-Schlappe gegen Rot-Weiss Essen am 3. Dezember.
Kaiserslautern gegen Dortmund - das war am 6. August das Auftaktspiel zur Saison 2011/12. Mit 2:0 gewann der BVB in der Pfalz, dem noch viele weitere zum Teil sehr beachtliche Auswärtssiege folgten. Daheim allerdings ist der Nachholbedarf immer noch riesig. Zur Erinnerung: mit ganzen fünf Punkten aus acht Partien in der Roten Erde sind die Borussen einsames Liga-Schlusslicht. Einziger Sieg war das 5:0 gegen Elversberg.
Der seit fünf Spielen ungeschlagene 1. FCK zählt zu jenen vier Mannschaften, die am BVB vorbeigezogen sind. Dies gelang erst am vergangenen Samstag mit dem 1:0 beim Tabellenvierten 1. FC Köln. David Wagner nutzte die Absage der eigenen Partie gegen Wiedenbrück, um den heutigen Gegner noch einmal unter die Lupe zu nehmen. Er sah den 13. Saisontreffer von Andrew Wooten, der mittlerweile auch das Interesse der eigenen Profi-Abteilung weckte und auf den heute besonders zu achten sein wird - aber auch eine Lauterer Mannschaft, die eher untypisch für eine U 23 agiert: „Erheblich routinierter als in der Regel, mit sehr viel Kampfkraft und körperlicher Präsenz - wie eine Seniorenmannschaft halt“.
Klar, dass Wagner da jeden guten Mann gebrauchen kann. Erfreulich daher auch, dass Terrence Boyd wieder beschwerdefrei trainieren konnte: er ist fit für das Torjäger-Duell mit seinem US-amerikanischen Landsmann Wooten.
INFO
Wechsel im Tor
Einen Wechsel nimmt David Wagner im Tor vor: beim Punktspiel-Doppelpack heute gegen Kaiserslautern und am Sonntag in Idar-Oberstein wird Zlatan Alomerovic zwischen den Pfosten stehen. In den Heimspielen gegen Schalke (3. März) und Lotte (6. März) ist dann wieder Johannes Focher an der Reihe.
Um die einzige noch freie Position in der Startelf bewerben sich Mario Vrancic und Rico Benatelli. „Eine Luxusentscheidung“, sagt Wagner.
So will der BVB 2 gegen Kaiserslautern beginnen: Alomerovic - Fring, Paurevic, Owomoyela, Löwe - Gündogan, Bakalorz - Hofmann, Vrancic (Benatelli), Baykan - Boyd.
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