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BVB II beklagt Missverhältnis zwischen Aufwand und Ertrag

26.09.2012 | 18:59 Uhr
BVB II beklagt Missverhältnis zwischen Aufwand und Ertrag
War es Abseits oder ein korrektes Tor? Der Treffer von Florian Hübner beim 0:0 gegen den SV Babelsberg wurde nicht anerkannt.Foto: Bodo Goeke

Dortmund.  Sie ackern und sie rackern, doch am Ende springt nichts dabei herum. Seit sieben Spieltagen wartet Drittligist BVB II auf einen Sieg. Trainer David Wagner lässt dennoch nicht den Kopf hängen. Er sieht seine Mannschaft verbessert. Und traut ihr auch wieder das Siegen zu.

Die Verärgerung hatte sich bei David Wagner auch am Tag danach noch nicht so recht gelegt. Nicht darüber, dass Schiedsrichter Malte Dittrich dem Kopfballtreffer von Florian Hübner wegen vermeintlicher Abseitsstellung die Anerkennung verweigerte, sondern vielmehr, weil es seine Jungs von dieser aus Dortmunder Sicht strittigen Situation völlig unabhängig zum wiederholten Male verpassten, sich für eine zumindest streckenweise ordentliche Leistung mit einem Sieg zu belohnen - der wäre gegen einen harmlosen Gegner aus Babelsberg nicht nur möglich, sondern unter dem Strich auch verdient gewesen.

Das torloses Remis in diesem Kellerduell am Dienstagabend war für den nun schon seit sieben Begegnungen sieglosen BVB 2 eher ein Rückschlag im Kampf um den Klassenverbleib. „Die Formkurve“, kontert der Trainer, „zeigt dennoch klar nach oben. Seit drei Begegnungen spielen wir wieder ordentlich, teilweise sogar gut, nur schaffen wir es noch nicht, uns dafür zu belohnen.“ Für das, was die Jungs leisten, sei der Ertrag zweifelsfrei zu gering. „wenn wir aber auf diesem Weg weitermachen, bin ich trotz der schwierigen Tabellensituation sicher, dass wir auch wieder Siege einfahren werden.“

BVB-Spiel dank Bittencourt und Demirbay wieder mit Leben gefüllt

Dazu müssen sie einerseits die Konzentration in der Defensive über 90 Minuten hoch halten (was beim ersten zu Null-Spiel dieser Saison gegen Babelsberg gelang), zum anderen aber auch im Angriff mehr Entschlossenheit und Effizienz zeigen. Auch wenn der Ertrag am Dienstag im wahrsten Sinnes des Wortes gleich Null war: es war durchaus zu erkennen, dass das Offensivspiel wieder mit Leben erfüllt ist. Ein Verdienst von Leonardo Bittencourt und Kerem Demirbay, aber auch von Rico Benatelli. „Es ist wieder Struktur in unseren Aktionen, wir haben agiert statt reagiert und uns deutlich mehr Torchancen erspielt als der Gegner“, resümiert Wagner, „gepaart mit der guten Abwehrarbeit überwiegen für mich eindeutig die positiven Aspekte.“

Doch ohne entsprechende Ergebnisse bleibt der Druck erhalten - und ausgerechnet jetzt geht es nach Münster. „Dieser Gegner und dieses Partie kommen mir gerade recht“, sagt Wagner fast trotzig, „wir werden da rotzfrech auftreten und mit dem aus den letzten drei guten Spielleistungen gewonnenen Selbstvertrauen versuchen, zu überraschen.“

Bajner-Einsatz am Wochenende bleibt laut Trainer Wagner fraglich

Fraglich für das samstägliche Westfalenderby ist der Einsatz von Kerem Demirbay und Konstantin Fring, die gegen Babelsberg schmerzhafte Prellungen an Zeh bzw. Sprunggelenk erlitten hatten, da gilt es, zumindest bis Freitag abzuwarten. Während Marvin Bakalorz nach Ablauf seiner Gelb-Sperre wieder zum Kader stößt, lässt Wagner offen, ob Neuzugang Balint Bajner gleich wieder zur Startelf zählen wird: „Er war nach seinem ersten 90 Minuten-Einsatz doch ziemlich platt...“

Udo Stark

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Kommentare
27.09.2012
17:23
BVB II beklagt Missverhältnis zwischen Aufwand und Ertrag
von Rentner4rr | #2

man sollte sich doch mal die Spieler vom BVB 2 ansehen
da sind welche bei die würden beim FC Brünninghausen
auf der ersatzbank sitzen

26.09.2012
23:26
Kommentar # 1
von westfaIenborusse | #1

Reserviert für den BVB-Kritiker aus Münster. Tipp? Bittencourt oder andere
Perspektivspieler nieder machen und attackieren :-)

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