BVB-Frauen starten in eine Englische Woche

Am freien Wochenende konnten die BVB-Handballfrauen endlich einmal abschalten. "Das war wichtig", meint Trainerin Ildiko Barna, denn der Endspurt bis Weihnachten wird die Zweitliga-Mannschaft in Atem halten. Mit dem Heimspiel am heutigen Samstag gegen den TSV Travemünde (19.30 Uhr, Halle Wellinghofen) startet eine Englische Woche.

DORTMUND.. Es folgen die Partien gegen Bensheim-Auerbach (Mittwoch) und Allensbach (Samstag). Den Abschluss bildet dann noch kurz vor Weihnachten die Partie beim Aufstiegskonkurrenten Neckarsulm. "Schwierig" nennt Barna diese Konstellation, "das Programm nötigt mir Respekt ab." Umso wichtiger sei es, vor eigenem Publikum nicht zu straucheln.

Läuferisch stark

Travemünde beschreibt Dortmunds Trainerin als talentiertes Team mit "jungen, engagierten Spielerinnen. Sie sind läuferisch sehr stark, und eine Franziska Haupt könnte auch wohl in der Bundesliga spielen." So wichtig es war, die Köpfe freizubekommen, so wichtig werde es nun sein, "schnell wieder in den Rhythmus zu kommen", wie Barna formuliert. Gestört wurde die Vorbereitung auf die nächsten Pflichtaufgaben durch einige krankheitsbedingte Trainingsabsagen.
So mussten Annika Kriwat (Magenprobleme) und Neuzugang Aline Grijseels (starke Erkältung) aussetzen, mit ihnen rechnet Barna auch nicht für die heutige Partie.Weil die BVB-Zweite parallel im Einsatz ist, kann sie auch nicht auf Verstärkungen von unten hoffen. "Es müssen die richten, die noch da sind", sagt Barna,

Vorlage soll genutzt werden

Entschuldigungen will sie aber nicht gelten lassen. "Zu Hause müssen wir dennoch als Sieger vom Feld gehen." Die Vorlage, die Neckarsulms erste Saisonniederlage darstellt, soll nicht ungenutzt bleiben.