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Handball: 2. Bundesliga

BVB-Frauen können in Rödertal "Weichen stellen"

31.01.2015 | 09:45 Uhr
Tief durchpusten: Kapitänin Sally Potocki (l.) und der BVB wollen sich nach dem durchwachsenen Spiel gegen Haunstetten wieder von ihrer besseren Seite präsentieren.
Tief durchpusten: Kapitänin Sally Potocki (l.) und der BVB wollen sich nach dem durchwachsenen Spiel gegen Haunstetten wieder von ihrer besseren Seite präsentieren.Foto: Ludewig

Dortmund.  Wie den Profi-Fußballern steht auch Borussia Dortmunds Handballfrauen eine wichtige Woche ins Haus. Am heutigen Samstag (17 Uhr) gastiert der Zweitligist beim HC Rödertal, am kommenden Wochenende kommt dann zum absoluten Spitzenspiel der Tabellenzweite Rosengarten in die Halle Wellinghofen. Wir können Weichen stellen, sagt Sportleiter Jochen Busch.

Weniger der frisch gefallene Schnee als die frühe Anwurfzeit am Samstag und die zu erwartende schwere Aufgabe haben die sportliche Leitung des BVB dazu bewogen, entgegen der üblichen Gepflogenheiten schon am Freitag den Weg in Richtung Dresden anzutreten.

"Befreit aufspielen"

In der Nähe von Leipzig hat die Mannschaft am Abend Quartier bezogen, Busch hat für den Vormittag noch eine Trainingshalle besorgt, bevor die Mannschaft dann am Mittag die letzten Kilometer in Angriff nimmt.

Rödertal hat mit neuem Trainer auch neuen Schwung demonstriert und zuletzt nicht nur deutlich beim Schlusslicht Travemünde gewonnen, sondern zuvor auch überraschend gegen Bensheim. Die Gastgeber könnten bei sechs Zählern Vorsprung auf einen Abstiegsplatz "befreit aufspielen", glaubt Busch. "Uns steht eine richtig schwere Prüfung ins Haus."

Richter hat sich herangearbeitet

BVB-Trainerin Ildiko Barna konnte unter der Woche mit Genugtuung feststellen, dass ihre scharfe Halbzeitansprache in der Partie gegen Haunstetten die Geister wieder geweckt und die Sinne geschärft hat. "Die Einheiten waren gut, die Mädels haben gemerkt, dass es mit halbem Tempo auch schnell nach hinten losgehen kann", meint Busch.

Es steht zu vermuten, dass die Besetzung der zweiten Hälfte gegen Haunstetten, die am Ende einen standesgemäßen Sieg herausspielte, deutlich mehr Spielanteile bekommen wird. Sabrina Richter hat sich konditionell mittlerweile deutlich ans Team herangearbeitet, Denisa Glankovicova, noch später verpflichtet als Richter, sei aufgrund ihrer großen Erfahrung und Klasse schon jetzt "nicht mehr aus dem Team wegzudenken", findet Busch.

Grijseels spielt erst in Leipzig

Ein Problem muss er bis zum Anpfiff allerdings noch lösen. Alina Grijseels, die gegen Haunstetten als Regisseurin nach der Pause das Heft in die Hand nahm, muss ihr Zweitspielrecht in der A-Jugendbundesliga für den TV Aldekerk wahrnehmen.

Um 12 Uhr spielt die 18-Jährige in Leipzig - könnte danach also theoretisch nach Dresden nachreisen. "Nicht optimal" sei das, so Busch, allerdings sind die Wochenenden, in denen der BVB Grijseels für Aldekerk abstellen muss, vertraglich klar geregelt.

Dirk Krampe

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2015-01-31 09:45
Dortmund