BSG Schwerte erneut im erlesenen Teilnehmerfeld

Wenn am 17. und 18. April in Grevenbroich die 62. Deutschen Meisterschaften im Sitzball über die Bühne gehen, ist die Behinderten-Sportgemeinschaft (BSG) Schwerte fast schon traditionell dabei. Auch in diesem Jahr konnten sich die Schwerter für das neunköpfige Teilnehmerfeld qualifizieren - und reisen als Landesmeister an.

Grevenbroich/schwerte.. Den Landesmeistertitel holte sich die BSG vor einem Monat in Duisburg-Walsum. Fanden die Titelkämpfe im Vorjahr noch in Bayern statt, ist die Anreise diesmal eher kurz. Grevenbroich liegt im Städtedreieck Düsseldorf-Köln-Mönchengladbach - fast ein Heimspiel. Als Ausrichter fungiert die BSG Grevenbroich in der Dreifachsporthalle des BerufsBildungsZentrums (BBZ), Bergheimer Straße.

Zu den Favoriten gehören die Schwerter sicherlich nicht. 1991 konnten sie die bisher einzige Deutsche Meisterschaft feiern. Im Vorjahr holten sie Platz fünf, in den Jahren davor zweimal Rang sechs. Aber von einer Medaille träumen sie einmal mehr. Als Topfavorit geht die SG Leipzig-Plauen ins Rennen. Die Sachsen holten zuletzt dreimal in Folge den Titel und lösten damit die Vorherrschaft der SG Emmelshausen/Bad Kreuznach ab. Diese haben auch in Rheinland-Pfalz starke Konkurrenz vom BSV Ludwigshafen (Vorjahresdritter). Als amtierender Vizemeister startet die VSG Pforzheim aus Baden ins Turnier.

Am Freitag um 12.30 ist Mannschaftsführerbesprechung. Ab 14 Uhr beginnen dann die Spiele. Die BSG Schwerte trifft auf die BSG Walsum, Leipzig, Pforzheim und die SG Hausen-Kassel. Am Samstag geht es ab 9 Uhr weiter. Dann heißen sie Schwerter Gegner Emmelshausen, Ludwigshafen, Gastgeber Grevenbroich und BRSG Aschaffenburg. Parallel laufen übrigens auch die Titelkämpfe der Frauen in der Halle. Um 18.30 Uhr ist die Siegerehrung vorgesehen. Und vielleicht erfüllt sich dann für Spielführer Jörg Knauer und sein Team doch mal wieder der Traum von einer Medaille.

Der Schwerter Kader
Jörg Knauer, Horst Kunzelmann, Georgios Evangelou, Christian Hollein, Joachim Hüppop, Manuela Rubow, Norbert Wesslowski