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Fußball-Westfalenliga

Brünninghausen und Eving hoffen auch auf Wickede

25.05.2012 | 17:42 Uhr
Brünninghausen und Eving hoffen auch auf Wickede
Einer der Hoffnungsträger des FC Brünninghausen am Pfingstmontag in Hordel: Denis Boutagrat (rechts).

Der Pfingstmontag könnte in der Westfalenliga der Tag der Entscheidungen werden: im günstigsten Falle könnten der FC Brünninghausen und der TuS Eving den Klassenverbleib perfekt machen. Derweil wollen Westfalia Wickede und der ASC 09 die Basis für ein Endspiel um die Spitzenposition im heimischen Amateurfußball schaffen. Beide Teams stehen sich beim Saisonfinale am 3. Juni im Pappelstadion gegenüber.

Abschied nehmen von den heimischen Fans heißt es für die Aplerbecker, wenn am Montag Tabellennachbar Wanne-Eickel im Waldstadion erscheint. Jörg Silberbach erwartet „ein richtig schönes Spiel“ - gegen einen Gegner, der einen ähnlichen Saisonverlauf hinter sich hat wie sein eigenes Team und nun noch einmal auf den möglichen Oberliga-Relegationsplatz schielen darf. Zuletzt meldete sich Wanne mit einem 5:0 gegen Olpe zurück.

Homand und Geppert verlassen den ASC 09

Aber auch der ASC geht hoch motiviert ans Werk: „Die Jungs geben Gas, wollen die Saison mit der bestmöglichen Platzierung abschließen“, zeigt sich Silberbach mit den jüngsten Trainingsleistungen sehr zufrieden. Während Tim Schwarz erstmals wieder im Kader steht und Alex Enke seinen Auslandsaufenthalt beendet hat, bangt er noch um Michael Oscislawski (Knie) und Patrick Dedner (fiebrige Erkältung). Marvin Homand wird wie Sebastian Geppert den Verein verlassen und evtl. schon am Montag nicht mehr zur Verfügung stehen.

Auch Wickedes Trainer Marko Schott sieht sein Team nach zuletzt vier Heimniederlagen in Folge in der Pflicht. „Wir wollen unseren Tabellenplatz festigen und müssen daher in Olpe punkten“, fordert er vor der Partie bei den Südwestfalen. Dass Brünninghausens direkter Konkurrent im Abstiegskampf gewinnen und daher die Initiative ergreifen muss, sollte den Gästen, die auswärts seit fünf Spielen ungeschlagen sind (drei Siege, zwei Remis), entgegenkommen. „Wir wollen aber auch selbst etwas für die Offensive tun“, kündigt Schott an, der aus den letzten beiden Partien mindestens vier Punkte holen will.

Von einem Wickeder Erfolg würde der FC Brünninhausen profitieren, aber auch der TuS Eving, der dann bei Meister Wattenscheid verlieren könnte, ohne dass dies Schaden anrichten würde. Daniel Rios hat die 0:7-Hinspielschlappe noch im Kopf, weiß aber auch, „dass wir bis zur Pause hervorragend mitgehalten haben“. Deshalb sieht er sein Team durchaus nicht chancenlos. Dass die Grün-Weißen im ungünstigsten Falle am letzten Spieltag noch einmal unter Druck geraten könnten, interessiert den Trainer im Moment nicht: „Wir machen uns nicht verrückt, sondern konzentrieren uns erst mal auf Wattenscheid.“ Der Einsatz von Francis Bugri ist aufgrund seiner Knieverletzung noch fraglich.

Hoch konzentriert fährt der FC Brünninghausen mit der Unterstützung eines Fanbusses nach Hordel. „Jeder ist sich der Situation und der Bedeutung der Partie bewusst“, versichert Michael Griehsbach. Klar aber auch, dass Hordel im Kampf um die Oberliga-Qualifikation nach Möglichkeit ebenfalls gewinnen muss. Steht die FCB-Abwehr sicher, steigen die Chancen, denn in der Defensive ist der TuS anfällig. Da passt es gut, dass Denis Boutagrat, wie Griehsbach glaubt, wieder bei 100 Prozent ist.

Udo Stark



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