Bredbo lässt Trainerin Barsig glücklich nach Dresden reisen
14.02.2010 | 19:36 Uhr 2010-02-14T19:36:00+0100Ideale Bedingungen für einen Winterrenntag herrschten auf der Galopprennbahn in Wambel. Unter besten Voraussetzungen fehlten nur die nötigen Besucher.
Gleich im Auftaktrennen sorgte der vierjährige Wallach Cesare aus dem Stall von Trainer Christian von der Recke für einen Totoschocker. Caroline Fuchs überrante auf der Zielgeraden den heißen 13:10-Favoriten Owentuo und sorgte mit 191:10 für einen hohen Außenseitersieg.
Am Samstag reiste Trainerin Claudia Barsig mit einem Galopper an. Gestern erfolgte die Rückreise nach Dresden, glücklich mit zwei Siegern im Gepäck. Der fünfjährige Wallach Bredbo erhielt von ihr nach einer langen Saison im Oktober eine Rennpause. Weil zur Sandbahnsaison die heimischen Trainingsbedingungen nicht optimal waren („Wir konnten keine schnellen Arbeiten trainieren”), stellte sie den Wallach zu Trainer Christian von der Recke. Und diese Lösung zahlte sich gestern aus. Auf 37:10 herunter gewettet, hatte Sabrina Wandt in der Schlussgeraden keine Mühe, den Wallach leicht mit vier Längen ins Ziel zu bringen.
Ein Rennen später kam ihr fünfjähriger Wallach nach zuvor mehreren Platzierungen endlich zum verdienten vollen Erfolg. Wie sein Namensgeber, der spanische Nationalspieler Fabregas, kam auch er aus der zweiten Reihe und wurde seiner Favoritenrolle für 24:10 gerecht. Es war für den Hengst der erste Sieg im elften Rennen. Im Sattel saß Stefanie Hofer, die sich erneut in bester Form präsentierte.
In vierzehn Tagen beim nächsten Dortmunder Renntag wird sie ihre beiden siegreichen Galopper nicht an den Start bringen. „Die Superhandicaps führen über 1800 Meter, und diese Distanz ist für beide zu kurz”, lautete ihre logische Begründung.
Im Hauptrennen, dem „Katharina Daniela Werning-Rennen”, bewies die Namensgeberin viel Sachverstand. Bei der Vorstellung der Starter sagte sie dem Rennbahnkommentator Pan Krisbin am Mikrofon die genaue Reihenfolge der Dreierwette voraus.
Einen Erfolg für die Dortmunder Trainer gab es im Abschlussrennen. Über die Sprinterdistanz von 1200 Meter setzte sich die fünfjährige Stute Dwemira unter Jockey Norman Richter durch. Trainer Dragan Ilic hatte schon vor dem Start ein gutes Gefühl: „Die Stute hat gut gearbeitet und sollte um den Sieg ein ernstes Wort mitsprechen.” Einen guten dritten Platz im gleichen Rennen belegte der von Ralph Schaaf vorbereitete Ashmore Island. Rückkehrer Showboy Arrogance kam für Trainer Norbert Sauer auf Rang zwei ins Ziel.
Der Umsatz bei acht Rennen betrug 140 773 Euro, bei einem Außenanteil von 78%. Der nächste Renntag findet am 28. Februar statt.
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