Brambauer-Damen mit Remis - alle Ergebnisse

Die Verbandsliga-Damen des VfL Brambauer und die Gäste vom ETSV Witten haben sich über 60 Minuten lang ein spannendes Spiel geliefert. Am Ende der ausgeglichenen Partie stand es 26:26. Die Bezirksliga-Handballer des Lüner SV holten den dritten Saisonsieg in Serie und der SuS Oberaden hat Verbandsliga-Spitzenreiter OSC Dortmund besiegt.

LÜNEN.. Frauen-Verbandsliga 2

VfL Brambauer - ETSV Witten26:26 (11:11)

In der ersten Hälfte spielten beide Mannschaften unsicher und viel zu nervös. Demnach setzte sich keines der beiden Teams entscheidend ab. Beim Spielstand von 8:8 hatten die Gäste leichte Vorteile, erspielten sich eine 11:8-Führung, die der VfL Brambauer aber mit drei Toren in Serie zum 11:11 zunichte machte.

Im zweiten Durchgang blätterte die Partie wie schon in der ersten Halbzeit hin und her. Beim 16:15 für Brambauer nahm der VfL allen Mut zusammen und erkämpfte sich eine 20:16-Führung. Doch anstatt den Sack zu zumachen, spielte Brambauer zu überhastet im Angriff, wobei der ETSV Witten mit Gegenstoßen und zum 20:20-Ausgleich die passende Antwort parat hatte.

Vorbildlich gekämpft

Bis zum 24:24 war die Partie in den Schlussminuten wieder ausgeglichen. Witten schaffte eine 25:24- und eine 26:25-Führung. Doch der VfL kämpfte vorbildlich und glich wieder aus. 15 Sekunden vor Abpfiff hatte das Team sogar noch die Chance auf den 27:26-Siegestreffer.

Doch die Zeit reichte nicht aus, um einen Angriff erfolgreich abzuschließen. "Mit dem Unentschieden können wir gut leben. Der Kampfgeist hat wieder gestimmt. Wenn man überlegt, dass wir in der letzten Woche in Witten deutlich verloren haben, war das schon eine Steigerung", freute sich Coach Uli Richter.Beste Werferin war Lisa Karau, die von den tollen Anspielen ihrer Mitspielerinnen profitierte.

TEAM UND TORE
VfL:
Piepenkötter/Nitsche - L. Karau 8, N. Karau 6/5, Rykowski 5, Akyildiz 1, Plotek 1, Sahage, Leismann 1, Pötter 1/1, Neumann 2


Frauen-Landesliga 3

Lüner SV - HSG Vest Recklinghausen

Eine bärenstarke Leistung in der Abwehr war zunächst ausschlaggebend für einen klaren Vorsprung in der ersten Halbzeit. Bis zur Pause setzte sich das Team um Trainer Marcel Mai mit 14:6 ab.Besonders die beiden Kreisläuferinnen Michel Holz und Anna Lineke zeigten in der zentralen Abwehr eine starke Leistung und ließen kaum eine Gegnerin durch die Reihen.

Über einen Zwischenspurt setzte sich die Lüner nach dem Wechsel sogar über 19:11 auf 23:11 ab."Von da an hatten wir das Spiel endgültig im Griff", so Mai. Recklinghausen hatte im weiteren Verlauf des Spiels immer wieder Schwächen in der Rückwärtsbewegung. "Das war recht unsortiert und kam uns entgegen", so Mai, dessen Spielerinnen den Vorsprung von zwölf Toren bis zum Schluss hielten.

"Wichtig war auch, dass wir alle Siebenmeter verwandelt haben", so der Trainer. Insgesamt gab es davon acht. Hülsewede setzte vier, Seidel drei in die Maschen.Bevor sich die LSV-Frauen in zwei Wochen gegen Schlusslicht Dorstfeld weiter verbessern können, muss der LSV nächste Woche erst einmal noch in der Pokal-Runde ran.

TEAM UND TORE
LSV:
Fetting/Leukel - Hülsewede 8/5, A. Schmidt 1, Mai 3, J. Krause 1, Holz 3, Siebert 3, L. Krause, L. Schmidt 2, Beinlich 1, Seidel 5/3, Püschel
Verbandsliga 2

OSC Dortmund - SuS Oberaden21:22 (10:10)

Über 60 Minuten lang war es ein knappes und hart umkämpftes Spiel. Der SuS Oberaden hielt in Dortmund stark mit und fuhr so seinen vierten Sieg im fünften Spiel ein. Doch für diese beiden Punkte musste das Team hart kämpfen: "Den Grundstein für diesen Erfolg haben wir ganz klar in der Deckung gelegt", freute sich Coach Ralf Weinberger über eine bärenstarke Defensiv-Arbeit.Dass Oberaden in Halbzeit eins einige Schwierigkeiten mit dem gegnerischen Kreisläufer hatte, machte die erstaunlich starke Abwehr-Leistung nach der Pause wieder wett. Im Angriff überzeugte vor allem die rechte Seite.

Rechtsaußen und Linkshänder Mats-Yannick Roth, der mit sieben Toren bester SuS-Werfer war, sowie Pascal Wix auf der rechten Rückraum-Seite brachten den OSC immer wieder mit ihren Treffern zur Verzweiflung. Bärenstark parierte auch SuS-Keeper Vogel im Tor, der sicher auch einer der Match-Winner an diesem Abend war."Insgesamt war es kein technisch gutes Spiel, dafür aber ein kampfbetontes, das wir am Ende auch verdient gewonnen haben. Ich bin zufrieden", lautete das Fazit von Weinberger.

TEAM UND TORE
SuS:
Vogel (1. - 60.)/Menge - Schumacher, Herold 1/1, Fehring 2/1, P. Stennei 4, Pohl 3, Roth 7/1, Wix 5, B. Stennei, Schichler, Neureiter, Neese


Bezirksliga 5

TV Ennigerloh - VfL Brambauer

Der VfL hatte sich vorgenommen, stärker als zuletzt zu agieren. "Zumindest von der Einstellung stimmte es", sah Trainer Ingo Nagel bis zur Pause ein ausgeglichenes Spiel mit wechselnden Führungen auf beiden Seiten.Nach dem Seitenwechsel hatte sich das Team vorgenommen, die individuellen Fehler abzustellen. "Die führten in Halbzeit eins zu einigen Gegentore", sah Nagel sein Team nach dem Wechsel besonders in der Abwehr und bei der zweiten Welle konsequenter. Halbzeit zwei ging klar mit 20:13 an den VfL. "Die letzten beiden Gegentore haben wir noch abgeschenkt", sah Nagel einen verdienten Sieg seines Team. Mit sieben und acht Toren überzeugten Benden und Eder.

TEAM UND TORE
VfL:
Welski/Karanski - Ruch 6, Sporbeck 4, L. Langmann 1, Bangemann 3, Wolke 1, Nowak 1, Eder 8/4, P. Langmann, Stroscher 2, Abels 2, Pape, Benden 7
Lüner SV - HSG Unna36:31 (16:13)

Der Lüner SV startete gut in die Partie, hatte immer auf die massive Deckung der Gäste eine Antwort. Allerdings versäumten die Rot-Weißen es, sich deutlicher zur Pause abzusetzen.

Im zweiten Durchgang zog Lünen weiter davon, hatte dann aber eine Schwäche-Phase, wo Unna wieder herankam. Beim Spielstand von 25:24 für den Lüner SV riss sich das LSV-Team aber wieder zusammen und baute seine Führung wieder in die Höhe aus.

Spielertrainer Jürgen Weber wurde in Manndeckung genommen, wodurch besonders Seeger, Lammeck und Kirchner die Lücken sahen und sicher einnetzten. "Wir hatten die gesamte Zeit das Spiel im Griff, am Ende verdient gewonnen. Unna hielt phasenweise gut dagegen. Wir haben aber noch zu wenig aus unseren Tor-Möglichkeiten gemacht", analysierte Weber.

TEAM UND TORE
LSV:
Büllhof/Hangebrock - Hadac 1, Baggemann 1, Lammeck 5, Lühring 4, Seeger 4, Gärtner, Weber 9, Kirchner 6, Lasdowsky 3, K. Maurer, P. Maurer 3